Diepflingen ruft zur Bekämpfung des Einjährigen Berufkrauts auf

Gemeinde Diepflingen
Gemeinde Diepflingen

Sissach,

Das Einjährige Berufkraut (Erigeron annuus) vermehrt sich zu stark, sodass die Gemeinde die Bevölkerung aufruft, dieses zu bekämpfen.

Einjähriges Berufskraut
Einjähriges Berufkraut (Symbolbild). - depositphotos

Das Einjährige Berufkraut ist in Nord-Amerika beheimatet und wurde hier als Gartenpflanze eingeführt. Es ist eine bis ein Meter hohe Krautpflanze. Die ganze Pflanze ist behaart. Im Gegensatz zur Kamille, die dem Berufkraut sehr ähnlich ist, hat das Berufkraut ungeteilte grob gezähnte Blätter.

Ab Juli entstehen bereits reife Samen, die meist schon im Herbst keimen. Die Überwinterung findet dann als Rosette statt. Die Früchtchen sind mit einem Schirmchen versehen, wodurch sie mit dem Wind kilometerweit fortgetragen werden können. Keimfähige Samen bilden sich auch ohne Befruchtung. Daher kann sich aus einer einzigen Pflanze ein ganzer Bestand bilden.

Gefahren und Bekämpfung des Einjährigen Berufkrauts

Obwohl das Berufkraut nicht giftig ist, wird es vom Vieh gemieden. Daher kann es sich auf Weiden massiv vermehren und diese stark verunkrauten. Auf Ruderalstandorten und Magerwiesen verdrängt es die einheimische, zum Teil schon selten gewordene Flora.

Die Pflanzen müssen vor der Blüte ausgerissen werden. Das Pflanzenmaterial entsorgt man in der Kehrichtverbrennung oder in einer Kompostier- oder Vergärungsanlage mit Hygienisierungsschritt.

Werden sie gemäht, treiben sie wieder aus und bilden in kurzer Zeit Blüten oder werden sogar mehrjährig. Immerhin kann durch den Schnitt die Samenbildung je nach Höhenlage um 20 bis 50 Tage verzögert werden.

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