Neuer Energieplan bringt die Stadt auf Netto-Null-Kurs

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Greifensee,

Die Stadt Uster erleichtert mit dem neuen Energieplan den Umstieg auf erneuerbare Energien und unterstützt damit ihre Klimaziele und die Netto-Null-Strategie.

Der Stadtpark in Uster.
Der Stadtpark in Uster. - Nau.ch / Manuel Walser

Der letzte rechtskräftige Energieplan stammt aus dem Jahr 2013, berichtet die Stadt Uster. Er regelt, in welchen Gebieten welche Energieträger zur Wärmegewinnung genutzt werden.

Die Stadt Uster hat seither den Massnahmenplan Klima und das Klimaziel mit Netto Null Treibhausgasen beschlossen. Die Energie Uster AG hat zudem die Gas- und Wärmestrategie 2050 verabschiedet. Diese Beschlüsse flossen in die Aktualisierung des Energieplans ein.

Der sparsame Umgang mit Energieressourcen und der Umstieg auf erneuerbare Energien gewinnt mit dem fortschreitenden Klimawandel und der Verknappung fossiler Brennstoffe an Bedeutung. Diese Bestrebungen widerspiegeln sich in den Zielsetzungen zu Netto Null Treibhausgasen von Bund, Kanton Zürich und Gemeinden.

Der bestehende Ustermer Energieplan stammt aus dem Jahr 2013. Er regelt, in welchen Gebieten welche Energieträger zur Wärmegewinnung genutzt werden und ist nicht mehr aktuell: Verschiedene Massnahmen wurden seither umgesetzt und Wärmeverbunde aufgebaut. Ausserdem haben sich die energie- und klimapolitischen Zielsetzungen geändert.

Energie- und klimapolitische Ziele mit der Planung in Einklang bringen

Die Energieplanung von Bund, Kanton und der Stadt Uster will die Wärmeversorgung langfristig auf das Netto-Null-Ziel ausrichten. Der kommunale Energieplan ist ein wichtiges Planungsinstrument für die Stadt Uster, Unternehmen und Fachleute, um die Wärme- und Kälteversorgung zu koordinieren.

In die Revision sind die strategischen Ziele der Stadt für Klima und Energie eingeflossen. Auch die Pläne für den Ausbau von Fernwärme der Energie Uster AG sowie die Kälte- und Stromversorgung wurden in die Überarbeitung aufgenommen.

Dadurch können die Planungen für Wärmenetze verbessert und neue Wärmeverbunde wirtschaftlicher gemacht werden.

Vereinfachung und Beschleunigung beim Aufbau erneuerbarer Heizsysteme

Die revidierte Energieplanung bietet eine Grundlage, um auch in Gebieten ohne Eignung für den Aufbau von thermischen Netzen den Wechsel auf erneuerbare Heizsysteme zu vereinfachen und weiter zu beschleunigen.

In den sogenannten Eignungsgebieten werden Einzellösungen oder kleine Nahwärmeverbunde angestrebt. Die primär zu nutzenden Energieträger wie Erdwärme, Luft oder Holz sind in der Energieplankarte festgehalten.

Dies vereinfacht die Planung eines Heizungsersatzes durch Grundeigentümerinnen und Grundeigentümer.

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