Pfadi verliert dramatisches Endspiel gegen St.Gallen

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Winterthur Stadt,

Pfadi Winterthur unterliegt in der Finalissima mit 27:29 und rutschen auf Platz 9 ab. Nun bleibt nur noch eine kleine Hoffnung auf die Playoffs.

Pfadi Winterthur
Pfadi Winterthur zählt zu den erfolgreichsten Handballclubs der Schweiz. Seine Heimspiele trägt der Verein in der AXA-Arena aus. - Grafik Nau.ch

Wie Pfadi Winterthur mitteilt, gingen Pfadi Winterthur und der TSV St. Otmar St.Gallen mit gleicher Punktzahl in die Finalissima, wobei Pfadi aufgrund des besseren Torverhältnisses leicht die bessere Ausgangslage hatte. Doch am Mittwoch, 2. April 2025, ging es nicht nur um Punkte, sondern um alles: den letzten Platz in den Playoffs oder das Abrutschen in die Playouts.

Das Spiel begann von der ersten Minute an hart und intensiv. Beide Teams gingen mit hohem Tempo und vollem Einsatz zu Werke, was für ein spannendes und schnelles Handballspiel sorgte. Die ersten fünf Minuten verliefen ohne grosse Fehler, und es war sofort klar, dass es hier um alles ging.

Nach etwa 20 Minuten hatte Pfadi mit zwei Toren die Führung übernommen. Dank eines starken Leo Grazioli im Tor und einem schnellen Umschaltspiel konnten die Winterthurer ihre Chancen konsequent nutzen und immer wieder gefährliche Konter fahren.

Die St.Galler hingegen hatten ihre Schwierigkeiten, kamen jedoch mit viel Einsatz und hart erkämpften Toren immer wieder zurück.

Rote Karte bringt Pfadi aus dem Rhythmus

Dann kam ein schwerer Rückschlag: Pfadi führte mit drei Toren, als Abwehrchef Lukas Heer mit einer Roten Karte vom Platz gestellt wurde. Dieser Verlust schwächte die Winterthurer Abwehr und brachte das ganze Team aus dem Rhythmus.

Mit einem 17:17-Unentschieden ging es in die Pause, und das Spiel blieb genau das, was man erwartet hatte: ein packender Kampf um den letzten Playoff-Platz. Beide Teams lieferten sich einen offenen Schlagabtausch, bei dem jeder Fehler teuer bezahlt wurde.

In der zweiten Hälfte tat sich auf beiden Seiten wenig, und nach 15 Minuten stand es immer noch 20:20.

Die Entscheidung liess weiter auf sich warten. Die letzten 15 Minuten – die Crunchtime – würden über alles entscheiden.

Drama bis zum Schluss: Pfadi verliert knapp gegen St.Gallen

Fünf Minuten vor Schluss lag St.Gallen nun mit einem Tor vorne, doch die Partie war weiterhin völlig offen. Pfadi kämpfte bis zum letzten Moment, aber der entscheidende Siebenmeter – 30 Sekunden vor Schluss – wollte nicht ins Tor. So blieb der Ausgleich aus.

Das Spiel war entschieden: St.Gallen siegte mit 29:27 und stellte die Weichen Richtung Playoffs.

Wir möchten uns bei den treuen Fans aus Winterthur bedanken, die das Team lautstark unterstützt haben. Diese Niederlage lässt Pfadi auf den 9. Platz zurückrutschen und zwingt das Team nun, auf Schützenhilfe aus Kreuzlingen zu hoffen, um noch eine kleine Chance auf den Einzug in die Playoffs zu haben.

Der Kampf ist aber noch nicht vorbei. Am Samstag steht das letzte Spiel der regulären Saison an, ausgerechnet gegen den Tabellenletzten und möglichen Playout Gegner RTV Basel. Hier muss Pfadi alles geben, um noch eine Chance auf die Playoffs zu haben oder zumindest mit erhobenem Kopf in die Playouts zu gehen.

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