Stadtbus Winterthur feiert erfolgreiches Geschäftsjahr 2023
Wie die Stadt Winterthur meldet, verzeichnet der Stadtbus im Jahr 2023 eine Fahrgastzunahme von elf Prozent sowie eine deutliche Reduktion des Dieselverbrauchs.
Stadtbus Winterthur blickt auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2023 zurück.
Das Betriebsergebnis war positiv und in verschiedenen Bereichen konnte Stadtbus wichtige Fortschritte verzeichnen.
Höhepunkte waren unter anderem der Spatenstich für die Busquerung Grüze und die Erteilung der Plangenehmigung für die Elektrifizierung der Linie fünf.
Der Geschäftsbericht gibt zudem einen Einblick in die verschiedenen Berufsfelder, die unter dem Dach des Busdepots zusammenarbeiten.
Hohe Nachfrage auf erweiterten Linien
Die Zahl der Fahrgäste stieg gegenüber 2022 um elf Prozent auf 30 Millionen und erreichte damit fast wieder das Niveau von 2019, also vor der Coronavirus-Pandemie.
Die Angebotsanpassungen fanden grossen Anklang, insbesondere die Linien mit einem erweiterten Angebot verzeichneten eine hohe Fahrgastzunahme.
Um 5,3 Prozent auf 71,1 Millionen Kilometer zugenommen hat 2023 die von den Passagieren zurückgelegte Fahrstrecke.
Schwarze Null erreicht
Das Finanzergebnis liegt mit einer schwarzen Null im Rahmen der Planung. Die wichtigsten und grössten Projekte, wie die Elektrifizierung der Linie fünf, sind auf Kurs.
Nachdem das Bundesamt für Verkehr im Mai 2023 grünes Licht für die Elektrifizierung der Buslinie fünf gegeben hat, schreiten die Bauarbeiten planmässig voran.
Im Juni 2023 genehmigte der Stadtrat zudem die Beschaffung von vier neuen Hess Gelenktrolleybussen Dynamic Charging (DC).
Spatenstich für Busquerung Grüze
Am 11. Juli 2023 feierte die Stadt Winterthur den Spatenstich für die Busquerung Grüze.
Die neue Leonie-Moser-Brücke bringt Neuhegi eine noch bessere Verbindung mit dem öffentlichen Verkehr und bindet den Bahnhof Grüze erstmals ans Winterthurer Busnetz an.
Vielfältige Berufe führen zum Erfolg
Um das Busangebot in Winterthur erfolgreich zu betreiben und für die Zukunft zu planen, braucht es ganz unterschiedliche Berufe.
Der Geschäftsbericht gibt einen Einblick in die wichtigsten Fachbereiche, die bei Stadtbus vereint sind.
Dank eines erfolgreichen Ausbildungsprogramms gibt es keinen Mangel beim Fahrpersonal, wie dies etwa andere Unternehmen des öffentlichen Verkehrs vermelden mussten.
Schwierig gestaltet sich jedoch die Suche nach Fachleuten für die Werkstatt, also Mechatroniker oder Diagnostiker.
Weniger Dieselverbrauch im Busnetz
Der Energieverbrauch auf dem Winterthurer Busnetz ging auch 2023 trotz Angebotsausbau weiter zurück. Der Dieselverbrauch sank um rund 27‘000 Liter.
Der Stromverbrauch nahm pro gefahrenem Kilometer um 4,2 Prozent ab und dies trotz einer Zunahme der Fahrgäste und grösseren Fahrzeugen.
Denn 2023 war auch das erste Betriebsjahr der elften Doppelgelenk-Trolleybusse. Die neuen Fahrzeuge sind mittlerweile aus dem Stadtbild nicht mehr wegzudenken.
Damit leistet Stadtbus Winterthur einen wichtigen Beitrag zu den Klimazielen der Stadt Winterthur.