Stadt Zürich

Geplantes Sportzentrum in Zürich Oerlikon wird teurer

Keystone-SDA Regional
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Zürich,

Das neue Sportzentrum in Oerlikon wird teurer als geplant – dies wegen Teuerung, Altlasten im Baugrund und Anpassungen des Projekts.

Die Wallisellenstrasse in Zürich Oerlikon.
Die Wallisellenstrasse in Zürich Oerlikon. - Nau.ch / Miriam Danielsson

Wegen der Teuerung, Altlasten im Baugrund und Projektanpassungen wird das neue Sportzentrum Oerlikon teurer als geplant. Die Stimmberechtigten werden voraussichtlich im September 2025 über einen Kredit zwischen 370 und 400 Millionen Franken abstimmen.

Zum Abschluss des Wettbewerbs und mit Beginn des Vorprojekts ging die Stadt Zürich noch von Erstellungskosten von rund 210 Millionen Franken aus, ohne Projektreserven und mit einer Kostengenauigkeit von plus/minus 25 Prozent.

Kosten schon bei ungefähr 305 Millionen Franken

Mit Abschluss des Vorprojekts belaufen sich die Kosten nun aber auf 305 Millionen Franken, mit einer Kostengenauigkeit von plus/minus 15 Prozent, wie die Stadt am Mittwoch mitteilte.

Dazu kommen Kosten für notwendige Drittprojekte etwa die Umleitung von Werkleitungen oder die Verlegung einer VBZ-Haltestelle in Höhe von 6 Millionen Franken und die üblichen Kostenreserven im Umfang von 20 Prozent (62 Millionen Franken).

Allein die starke Bauteuerung führte seit dem Start des Vorprojekts vor zwei Jahren zu Mehrkosten von 39 Millionen Franken. Dazu kommen 23 Millionen Franken durch neue kantonale Gebührenregelungen für den Abtransport des Aushubs und durch Altlasten im Boden.

33 Millionen Franken Mehraufwand gibt es durch zusätzliche Anforderungen etwa im Bereich der Haustechnik und bei den Betriebsabläufen, wie es in der Mitteilung heisst.

Grosse Sportstätte geplant

Mit dem Neubauprojekt soll eine grosse kombinierte Sportstätte entstehen, die drei Sportanlagen und weitere Nutzungen vereint. Neben dem Hauptgebäude wird es ein Hallenbad mit wettkampftauglichem 50-Meter-Becken, Sprungbecken, zwei Lernschwimmbecken und Freizeitbereich für Familien geben.

Dazu kommt ein aussenliegendes Sommerbad und eine ganzjährig nutzbare Eissportanlage mit zwei übereinanderliegenden Eisfeldern. Ein Gastrobereich, Gymnastik- und Trainingsräume gehören ebenfalls dazu.

Auch eine grosse Rasensportanlage mit drei Naturrasen- sowie vier Kunstrasenplätzen ist vorgesehen sowie Platz für ungebundene Sportangebote wie etwa eine Zürifit-Anlage und Beachvolleyball.

Mit dem Bau könnte 2026 begonnen werden

Die Volksabstimmung über das Projekt soll voraussichtlich im September 2025 stattfinden. Mit dem Bau könnte dann 2026 begonnen werden. Der Bezug soll in Etappen erfolgen.

Das Gesamtareal ist laut Plan im April 2034 betriebsbereit. Weil das neue Hallenbad auf die nördliche Seite der Wallisellenstrasse wechselt, ist während der Bauzeit ein unterbruchfreier Bade- und Eisbetrieb möglich.

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Kommentare

User #1088 (nicht angemeldet)

Zürich nimmt sich doch gern Berlin als Vorbild... -> passt.

User #5575 (nicht angemeldet)

Verrückter gehts nicht mehr.

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