«Höhle der Löwen»: Gründer aus Wädenswil ZH greifen Boot Ratten an
Diese jungen Gründer in «Die Höhle der Löwen» 2019 wollen die Häfen von Ratten befreien und haben gute Gründe, damit die Löwen in sie investieren.

Das Wichtigste in Kürze
- Geschwisterpaar aus Wädenswil will Boote von Ratten befreien.
- Rattenstopper keine neue Erfindung, trotzdem leichter zu transportieren.
- Die Löwen zweifeln und wollen mehr Details von den Gründern.
Burkardt (20) und Jaqueline (22) aus Wädenswil ZH stellten in «Die Höhle der Löwen» am Dienstagabend ihr Projekt vor. Es ist ein Rattenstopper für Schiffe, Jachten und Boote. Die kleinen Nagetiere klettern an den Seilen der Schiffe hoch und gelangen so an Bord. Durch das Anknabbern der Stromleitungen können die Nager in kurzer Zeit einen grossen Schaden anrichten.
Mit der «no rats on board»-Erfindung ihres Vaters soll dem Rattentreiben ein Ende gesetzt werden. Durch eine Vorrichtung, die das Hochklettern an den Leinen verhindern soll, werden die Ratten aufgehalten. Die Gründer bieten zudem noch eine zweite Grösse für Frachter an.
«Die Höhle der Löwen» 2019: Keine Neuerfindung, trotzdem viel praktischer
Von Grund auf neu erfunden hat Vater Burkhardt seine Kunststoffsperre nicht. Aber die Gründer werben damit, dass es im Gegensatz zu anderen Konkurrenzprodukten einfacher transportiert werden kann. Die kleine Version gibt es bereits im Onlineshop für 70 Euro.
Um diesen Traum des Rattenstoppers zu erfüllen, brauchen sie 150'000 Euro und bieten den Löwen 15 Prozent Firmenanteile an. Die Löwen finden die Idee gut, auch perfekt durchdacht, aber sie glauben nicht, dass es so viele Ratten noch gibt.