Urner Bevölkerung stimmt gegen Ausbau der Solarpflicht

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Uri,

Am Abstimmungssonntag hat sich die Urner Bevölkerung klar gegen den Ausbau der Solarpflicht entschieden.

Solarpflicht
Die Urner Bevölkerung stimmt gegen einen Ausbau der Solarpflicht. (Archivbild) - sda - KEYSTONE/GAETAN BALLY

Das Wichtigste in Kürze

  • Ein Ausbau der Solarpflicht wurde von der Urner Bevölkerung abgelehnt.
  • 64 Prozent stimmten gegen die Energieverordnung.

Die Urner Bevölkerung hat sich am Abstimmungssonntag klar gegen eine ausgedehntere Solarpflicht auf Neubauten ausgesprochen. Der Teilrevision des Steuergesetzes stimmte das Volk zu.

Die Bevölkerung entschied sich mit 7398 zu 4121 Stimmen gegen die Energieverordnung. Das teilte der Kanton am Sonntag auf seiner Homepage mit. Das entspricht einem Nein-Anteil von 64 Prozent. Die Stimmbeteiligung lag bei 35,8 Prozent.

Befürwortest du die Solarpflicht für Neubauten?

Damit besteht die Solarpflicht bei Neubauten weiterhin ab einer anrechenbaren Gebäudefläche von 300 Quadratmetern. Das Urner Parlament hatte die Grenze bei 100 Quadratmetern festlegen wollen.

Denn bei einer Grenze von 300 Quadratmetern seien rund 92 Prozent der Bauten nicht betroffen. So hiess es in der Abstimmungsbotschaft. Dies sei in Anbetracht der Strommangellage «zu wenig».

Teilrevision des Steuergesetzes

Die Teilrevision des Steuergesetzes wurde vom Volk mit 7039 zu 4039 Stimmen, bei einem Ja-Anteil von 64 Prozent, angenommen.

Wesentliche Punkte betrafen den Kinderdrittbetreuungsabzug, welcher auf 25'000 Franken pro Kind begrenzt wurde. Ausserdem den Fahrkostenabzug, welcher auf maximal 13'000 Franken gesenkt wurde, sowie steuerfreie Überbrückungsleistungen für ältere, ausgesteuerte Arbeitslose.

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User #5841 (nicht angemeldet)

Klage gegen Urner Behörden. Waren seine Millionen-Deals ein abgekartetes Spiel? Der Urner Unternehmer Franzsepp Arnold erhielt vom Kanton drei Aufträge im Wert von 71 Millionen Franken – ohne Konkurrenz. Die Behörden schweigen, die Arbeitsgemeinschaft Urnersee reicht Beschwerde ein. Denn in solchen Fällen haben Steuerzahler das Nachsehen.

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