EV Zug: Garrett Roe muss Busse für Schwalbe bezahlen
Die Schwalbe von Garrett Roe im 1. Spiel des EV Zug gegen den SC Bern im Playoff-Final hat Folgen. Der Center muss eine Busse bezahlen.

Das Wichtigste in Kürze
- Garrett Roe war mit der Schwalbe gegen den SCB erfolgreich. Es gab eine Strafe für Gerber.
- Nun spricht Swiss Ice Hockey eine Busse für den Zuger Center aus.
- Er muss 2000 Franken bezahlen.
Die Szene erzürnte nicht nur die Fans und Spieler des SC Bern. Beim Auftakt zum Playoff-Final gegen die Mutzen liess sich der Zuger Garrett Roe im Mitteldrittel theatralisch fallen. Und er hatte Erfolg: die Schiedsrichter schickten Beat Gerber für zwei Minuten auf die Strafbank.
Nach dem Spiel auf die Aktion angesprochen, winkte der Center des EV Zug ab. Es sei um Selbstschutz gegangen.

Swiss Ice Hockey ist da anderer Meinung. Der Schweizer Eishockeyverband belegte Roe mit einer Busse von 2000 Franken, wie heute Donnerstag bekannt worden ist. Swiss Ice Hockey schreibt dazu: «Das Vortäuschen von Verletzungen, Fouls oder gefährlichen Aktionen sind unfaire Handlungen, die das Spiel verfälschen.»
37' Schwalbe von Garrett Roe? Hatte er vielleicht in seiner Jugend die Hauptrolle im "sterbenden Schwan" gehabt? Jedenfalls war es glaubwürdig genug. 2 Strafminuten gegen Beat Gerber. *1:2
— SC Bern (@scbern_news) April 11, 2019
EV Zug unter Zugzwang gegen Berner
In der Serie zwischen dem EVZ und dem SCB steht es mittlerweile 2:1 für die Bundesstädter. Spiel vier findet heute Donnerstagabend in Zug statt.