VfB Stuttgart im Pokal-Final: Dieses Traumtor stösst die Tür auf
Der VfB Stuttgart greift nach dem ersten Pokalsieg seit fast 30 Jahren. Angelo Stiller schiesst die Schwaben im Halbfinal gegen Leipzig spektakulär auf Kurs.

Das Wichtigste in Kürze
- Angelo Stiller bringt den VfB Stuttgart im Pokal-Halbfinal traumhaft auf Kurs.
- Am Ende setzen sich die Schwaben mit 3:1 gegen RB Leipzig durch.
- Im Final wartet nun Arminia Bielefeld – es winkt der erste Pokalsieg seit 28 Jahren.
Der VfB Stuttgart steht erstmals seit 2013 wieder im Endspiel des DFB-Pokals. Die Schwaben setzen sich im Halbfinal mit 3:1 gegen RB Leipzig durch. Im Endspiel in Berlin kommt es nun zum Duell mit der Sensationsmannschaft von Arminia Bielefeld. Der Drittligist hatte im Halbfinal Titelverteidiger Bayer Leverkusen ausgeschaltet.

Davor hatte der Aussenseiter schon Werder Bremen, Freiburg, Union Berlin und Hannover 96 besiegt. Einen einfachen Weg in den Final hatte aber auch der VfB Stuttgart nicht. Im Viertelfinal rang man im Bundesliga-Duell den FC Augsburg nieder. Davor hiessen die Gegner Regensburg, Kaiserslautern und Preussen Münster.
Stiller-Traumtor bringt VfB Stuttgart auf Final-Kurs
Die mit Abstand grösste Hürde war nun der zweifache Pokalsieger RB Leipzig. Aber schon nach fünf Minuten waren die Schwaben beim Leipzig-Debüt von Neo-Trainer Zsolt Löw in Führung. Weil Angelo Stiller nach einem frühen Eckball traumhaft per Direktabnahme zum 1:0 traf.
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Im zweiten Durchgang erhöhte Nick Woltemade auf 2:0, ehe Benjamin Sesko für die Leipziger verkürzte. Jamie Leweling sorgte 20 Minuten vor Schluss für den Endstand. Der Schweizer Fabian Rieder kam bei den Stuttgartern in der Schlussphase von der Ersatzbank zum Einsatz.
Gelingt den Stuttgartern gegen Pokal-Sensation Bielefeld im Final der Triumph, würde eine lange Durststrecke enden. Auf den letzten Pokalsieg warten die Schwaben bereits seit fast 30 Jahren. 1997 setzte man sich im Endspiel mit Energie Cottbus ebenfalls gegen eine Überraschungsmannschaft durch.