Cupfinal: Michael Frey vom FC Zürich geliebt, bei YB nach Geste gegen Adi Hütter gehasst
Das Wichtigste in Kürze
- FCZ-Stürmer Michael Frey ist die prägende Figur beim Cupfinal.
- Nach seinen Provokationen drehen die YB-Fans im roten Bereich.
- In Zürich wird Frey gefeiert.
Schon wenige Sekunden nach dem Anpfiff ist klar: Michael Frey ist geladen! Der FCZ-Stürmer rackert und rennt – und provoziert seine ehemaligen Teamkollegen. Sein Tor zum 1:0 legt den Grundstein zum FCZ-Triumph. Und: Seine Jubel-Geste gegen Ex-Trainer Adi Hütter lässt die Emotionen kochen. Folge: Die YB-Fans pfeifen den Mann aus Münsingen BE und ehemaligen Spieler gnadenlos aus.
In Zürich geliebt ...
Bei den FCZ-Fans kämpft sich der 23-Jährige hingegen endgültig in die Herzen. Mit sechs Toren in den letzten fünf Spielen zeigte seine Formkurve steil nach oben. Und jetzt trifft er auch noch im Cupfinal. «Eifach en geile Siech» tönt es im «fczforum.ch». Und Frey zeigt sich auch als «Feierbiest»: Bei der Feier in Zürich ist er ein Hauptakteur, zeigt sich sogar entblösst auf dem Balkon.
... in Bern nun gehasst
Bei den YB-Fans ist Frey hingegen unten durch. Bereits sein abrupter und unüberlegter Abgang zu Lille (Herbst 2014) wurde ihm nach seiner Rückkehr zwei Jahre später nicht überall verziehen. Das Nachtreten im Cupfinal setzt dem ganzen jetzt noch die Krone auf. Mit der Aussage «Mit mir hätte YB vielleicht das Double gewonnen», giesst Frey auch nach dem Triumph unnötig Öl ins Feuer. Und Adi Hütter? Er lässt sich nicht provozieren, lobt Frey sogar: «Frey hat jeden Zweikampf angenommen und bis zur letzten Minute gekämpft. Wir sind aber auch ohne ihn Meister geworden.»