FC Aarau: Trainer Keller will keine Aufstiegs-Gratulationen
Der FC Aarau gewinnt den Spitzenkampf der Challenge League und hat gute Chancen auf den Aufstieg. Trainer Keller warnt, dass man noch überhaupt nichts habe.
Das Wichtigste in Kürze
- FCA-Trainer Keller warnt vor verfrühten Aufstiegs-Parties.
- «Wir müssen hungrig bleiben», sagt er in Hinblick auf das Vaduz-Spiel.
- Schaffhausens Andermatt bemängelt die fehlende Effizienz seines Teams.
Der FC Aarau steht nach dem Sieg im Spitzenspiel gegen Schaffhausen (1:0) mit einem Bein in der Super League. Eine Runde vor Schluss liegen sie mit drei Punkten Vorsprung an der Spitze der Challenge League. Gegen Vaduz reicht ein Punkt. Trotzdem will Trainer Stephan Keller noch keine Gratulationen für den Aufstieg entgegennehmen.
«Wir sind uns bewusst, dass wir im Moment nichts haben», sagt er im Nau-Interview. «Wir müssen hungrig bleiben und uns seriös vorbereiten.»
Er lobt sein Team für eine «ausgezeichnete Defensiv-Leistung». «Wir sind eigentlich für unsere Offensive und unseren Fussball bekannt.»
Doch weil man gegen einen Gegner mit viel Vertrauen und Qualität gespielt habe, mussten die Aarauer «den blauen Arbeitsanzug anziehen. Wir mussten leiden, die Drecksarbeit verrichten, verteidigen». Doch jetzt dürfen seine Spieler die nächsten ein bis zwei Tage geniessen.
Auf der Gegenseite spricht der Trainer von einer «grossen Enttäuschung.» Der FC Schaffhausen liegt auf Rang drei, punktgleich mit Winterthur auf dem Barrageplatz.
Der wortkarge Martin Andermatt bemängelt, dass sein Team nicht so effizient wie der Gegner gewesen sei. «Wir müssten den Sieg mitnehmen.» Der FC Aarau habe seine Spieler kommen lassen und versucht, zu kontern. Doch das habe man im Vorfeld schon gewusst, analysiert der Trainer.
Es sei aber immer noch alles offen, sagt Andermatt. «Doch jetzt ist es schwieriger.»