BSC Young Boys

    YB-Ikone Guillaume Hoarau (38) beendet seine Profi-Karriere

    Mathias Kainz
    Mathias Kainz

    Frankreich,

    Mit 38 Jahren zieht Guillaume Hoarau einen Schlussstrich: Der Franzose beendet seine Profi-Karriere und kehrt in seine Heimat nach Réunion zurück.

    Guillaume Hoarau YB
    Guillaume Hoarau beendet sein Profi-Karriere. - Keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Kult-Torjäger Guillaume Hoarau beendet mit 38 Jahren seine Karriere.
    • Der Franzose kehrt in seine Heimat nach Réunion zurück.
    • Er heuert wieder bei seinem Jugend-Club JS Saint-Pierre an.

    «Das ist es, hier sind wir», schreibt Guillaume Hoarau auf Instagram. Das Tränen-Emoji hinter diesem Satz macht schnell klar – es sind Worte des Abschieds, die der Franzose hier postet.

    Mit 38 Jahren beendet der Stürmer seine Profi-Karriere. Seit dem Sommer war der einstige YB-Kultkicker vereinslos, sein Vertrag beim FC Sion war ausgelaufen. Einen neuen Verein auf Profi-Niveau fand Hoarau nicht mehr.

    YB Guillaume Hoarau
    YB-Ikone Guillaume Hoarau tritt zurück. - Keystone

    Deshalb kehrt der Franzose nun dorthin zurück, wo alles anfing – in seine Heimat nach Réunion. «I'm coming home», schreibt er zu einem Foto von sich im Trikot von JS Saint-Pierre. Beim Club aus der gleichnamigen Hafenstadt hatte Hoarau einst seine Karriere begonnen.

    Bei YB wird Guillaume Hoarau zur Berner Legende

    Zur Ikone wurde er bei YB: Zwischen 2014 und 2020 lief er im Trikot der Berner Young Boys auf. 188 Einsätze bestritt er in Schwarz-Gelb – für keinen seiner anderen Clubs lief Hoarau öfter auf. Mit 118 Toren machte sich der Franzose in Bern unvergesslich.

    Mit den Young Boys holte Hoarau zudem dreimal in Folge den Meistertitel sowie den Cupsieg 2020. Zur Liste seiner Erfolge zählt auch der Ligue-1-Triumph mit PSG 2013. Mit den Parisern holte Hoarau zudem 2010 den französischen Pokal.

    In seinem Instagram-Post bedankt sich Hoarau bei Fans, Betreuern und Kollegen für «18 Jahre voller Erinnerungen». Und er schliesst – ganz charakteristisch – mit einem Witz. «Wohin geht Messi, wenn er verletzt ist? In die Phar-Messi!»

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