Corona-Heilmittel? Novak Djokovic glaubt an die Kraft der Steine

Matthias Neuhaus
Matthias Neuhaus

Serbien,

Mit einem dubiosen Ausflug zu heilenden Pyramiden sorgt Novak Djokovic erneut für Schlagzeilen. Der Tennis-Star glaubt offenbar an die Kraft der Steine.

Bosnia Djokovic
Novak Djokovic beim Besuch der Wunder-Pyramiden in Bosnien. - keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • Mit dubiosen Aussagen hat Novak Djokovic in Vergangenheit für Gesprächsstoff gesorgt.
  • Nun bringt ihn ein Ausflug erneut in die Schlagzeilen.
  • Offenbar glaubt der Serbe an die Kraft der Steine.

Novak Djokovic hat in der Vergangenheit des Öfteren mit kontroversen Aussagen auf sich aufmerksam gemacht. So behauptete der Tennis-Star beispielsweise, dass man Wasser mit Gedanken reinigen könne.

«Ich kenne Leute, die durch energetische Transformationen und die Kraft von Gebeten Wasser verwandelt haben. Aus dem vielleicht giftigsten Wasser wurde das Wasser mit der grössten Heilkraft, weil Wasser reagiert», sagte er damals.

Djokovic
Novak Djokovic in Aktion. - dpa

Auflug von Djokovic zu «Wunder-Pyramiden»

Im Kreuzfeuer der Kritik stand der Serbe auch, weil er öffentlich von einer Impfung gegen das Coronavirus abriet.

Und nun, einige Wochen später sorgt der Weltranglistenerste erneut für Schlagzeilen.

Gemeinsam mit Semir Osmanagic hat Novak Djokovic die «Wunder-Pyramiden» in Visoko besucht. Eigentlich nicht der Rede wert. Allerdings gilt Osmanagic in seiner Heimat Bosnien als Pseudowissenschaftler und dubioser Guru.

Djokovic
Novak Djokovic (r.) mit dem Wunderheiler Semir Osmanagic (l.). - instagram/@bosnian.pyramid

Osmanagic behauptet nämlich, die Pyramiden unter dem Berg Visocica entdeckt zu haben. Archäologen und Geologen haben dies allerdings seit jeher dementiert.

Steine als Corona-Heilmittel?

Das ist aber noch nicht alles: Die Steine dieser Pyramiden verleihen gemäss dem Bosnier auch Immunität gegen Corona. Dies verrät der Wunderheiler in einem Fernseh-Interview mit «Face TV».

Djokovic
Zum ersten Mal nach seinem Adria-Tour-Fiasko zeigt sich der Serbe wieder in der Öffentlichkeit. - dpa

Dass Djokovic ausgerechnet an diesen Ort pilgert, scheint kein Zufall zu sein. Der 17-fache Grand-Slam-Sieger wurde im Juni im Rahmen der umstrittenen Adria Tour positiv auf das Coronavirus getestet. Ein zweiter Test zehn Tage später fiel allerdings negativ aus.

In seiner Heimat wird dem «Djoker» nach seinem Ausflug unterstellt, dass er die dubiosen Aussagen von Semir Osmanagic unterstützen würde.

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