Deutsche Bank: US-Gericht erlaubt Weitergabe von Trump-Unterlagen
Die Deutsche Bank darf laut einem US-Gericht Finanzunterlagen von US-Präsident Donald Trump an den Kongress weitergeben.

Das Wichtigste in Kürze
- Die Deutsche Bank hatte Donald Trump vor seiner Präsidentschaft hohe Kredite gewährt.
- Viele andere Institute hatten dem früheren Immobilienunternehmer kein Geld mehr geliehen.
- Nun entschied ein Gericht, dass die Bank Unterlagen an den Kongress übermitteln darf.
Bundesbezirksrichter Edgardo Ramos machte damit auch den Weg frei für die Übergabe von entsprechenden Unterlagen von Capital One Financial.
Die Dokumente waren von zwei Ausschüssen des Repräsentantenhauses angefordert worden, die beide von den Demokraten geführt werden. Trump hatte auch im Namen seiner Kinder Donald Jr., Eric und Ivanka und sieben seiner Firmen gegen die Anordnung geklagt.
Die Deutsche Bank hatte Trump vor seiner Präsidentschaft hohe Kredite gewährt und steht deshalb im Zentrum des Interesses. Viele andere Institute hatten dem ehemaligen Immobilienunternehmer kein Geld mehr geliehen.
Laut einem Dokument aus dem vergangenen Jahr schuldet Trump der Deutschen Bank Trust Company Americas viel Geld. Die Rede ist von mindestens 130 Millionen Dollar im Zusammenhang mit Immobilienprojekten.