Mit Anti-Trump-Kampagne: Ford erneut zum Premier in Ontario gewählt
Doug Ford wurde zum dritten Mal in Folge Premierminister von Ontario, nachdem er mit einer Kampagne gegen Trumps Zoll- und Übernahmedrohungen angetreten war.
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Mit einer Kampagne gegen die Zoll- und Übernahmedrohungen von US-Präsident Donald Trump ist der populistisch-konservative Politiker Doug Ford zum dritten Mal in Folge zum Premierminister der ostkanadischen Provinz Ontario gewählt worden.
Seine konservative Party of Ontario gewann bei der Regionalwahl ersten Auszählungen zufolge mehr als 40 Prozent der Stimmen, wie die zuständige Wahlbehörde mitteilte Ontario ist die bevölkerungsreichste Provinz Kanadas. Ein Drittel der rund 40 Millionen Bewohner des flächenmässig zweitgrössten Landes der Erde leben dort.
«Kanada steht nicht zum Verkauf»
Ford regiert die Provinz seit 2018 und hatte nun vorgezogene Wahlen einberufen, um sich im Konflikt mit Trump ein stärkeres Mandat zu sichern. Trump droht Kanada mit hohen Zöllen und hatte wiederholt betont, das Land solle der 51. Bundesstaat der USA werden.
«Donald Trump denkt, dass er uns kaputtmachen kann», sagte Ford nun in seiner Siegesrede in Toronto. «Kanada steht nicht zum Verkauf.»
Doug Ford ist der Bruder des 2016 gestorbenen Rob Ford, der einst als Bürgermeister von Toronto mit Skandalen rund um Drogen, Sex und Alkohol immer wieder für Schlagzeilen gesorgt hatte. Gemeinsam hatten die zwei Brüder zeitweise auch eine Fernsehshow.