Israel mit Drohgebärden trotz Waffenruhe im Libanon und Gaza

Fabia Söllner
Fabia Söllner

Israel,

Die Angriffe aus Israel auf Hisbollah-Stellungen und Drohungen gegen Gaza trotz Waffenruhe sorgen für anhaltende Spannungen in der Region.

Steve Witkoff
Steve Witkoff ist der Sondergesandte von Donald Trump. - keystone

Israel bombardierte erneut Hisbollah-Stellungen im Libanon. Dies geschah trotz der vereinbarten Waffenruhe.

Kampfflugzeuge flogen über die Trauerfeier für Hisbollah-Anführer Hassan Nasrallah, berichtet die «Zeit».

Die israelische Armee veröffentlichte Videos des tödlichen Angriffs auf Nasrallahs Bunker vom 27. September. Bei der Trauerfeier forderten rund 50'000 Teilnehmer den «Tod Israels».

Israel: Netanjahus Drohungen gegen Gaza

Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu drohte mit einer Wiederaufnahme der Kämpfe im Gazastreifen. «Wir sind jederzeit bereit, zu intensiven Kampfhandlungen zurückzukehren», sagte er laut «Times of Israel».

Netanjahu betonte, der Sieg über die Hamas könne auch «auf andere Weise» als durch Verhandlungen erreicht werden. Die israelische Armee kündigte an, ihre «operative Einsatzbereitschaft» am Gazastreifen zu erhöhen.

Mideast Wars Negotiators
Steve Witkoff hat keine diplomatische Vorerfahrung und kommt ursprünglich aus dem Immobiliengeschäft. - keystone

US-Sondergesandter Steve Witkoff plant eine Reise in den Nahen Osten. Er will eine Verlängerung der Waffenruhe in Gaza aushandeln.

Witkoff erklärte gegenüber «CNN», er arbeite an der nächsten Runde indirekter Gespräche zwischen Israel und der Hamas. Er betonte: «Die Hamas muss gehen. Physisch.»

Spannungen im Westjordanland

Israel setzte erstmals seit über 20 Jahren wieder Panzer im besetzten Westjordanland ein. «Eine Panzereinheit wird in Dschenin als Teil der Angriffsbemühungen vorgehen», hiess es auf der Plattform X.

Dschenin gilt als Hochburg militanter Palästinenser. Seit Beginn des Gaza-Kriegs ist die Gewalt im Westjordanland deutlich angestiegen, berichtet die «Tagesschau».

Benjamin Netanjahu
Netanjahu lehnt weiterhin eine Übernahme der Gazastreifen-Kontrolle durch die Autonomiebehörde ab. (Archivbild) - keystoen

Netanjahu forderte eine Demilitarisierung von Gebieten südlich von Damaskus. Dies betreffe die Provinzen Kuneitra, Daraa und Suweida, berichtete die «Times of Israel».

Er betonte, israelische Truppen würden «auf unbegrenzte Zeit» auf dem Berg Hermon und in der Pufferzone auf den Golanhöhen bleiben. Syrien fordert hingegen den Abzug der israelischen Truppen.

Kommentare

User #1734 (nicht angemeldet)

Wer wissen will was Israel in nahen Osten wirklich plant zieht sich mal in die Reportage "Die Geopolitik des Friedens" rein. Hr. Sachs erklärt die Konflikte des letzten 40 Jahre, Nordstream und andere Konflikte.

User #4284 (nicht angemeldet)

Israel kann und darf nicht alleine die Spielregeln bestimmen. Wenn sich die Hamas aus dem Gaza zurück ziehen soll, dann auch Israel. Es wird Zeit das alle gleich behandelt werden.

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