Myanmar: Trotz Waffenruhe Militärschläge in Erdbebenregion

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Trotz Waffenruhe kommt es in Myanmar weiterhin zu militärischen Auseinandersetzungen.

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Das Beben der Stärke 7,7 hatte vor allem die zweitgrösste Stadt Mandalay, die Region Sagaing und die Hauptstadt Naypyidaw erschüttert. - keystone

Im Erdbebengebiet in Myanmar kommt es trotz einer angekündigten Waffenruhe weiter zu Zusammenstössen zwischen der Militärführung und Widerstandsgruppen. Berichten von Bewohnern zufolge startete die Junta in dem südostasiatischen Bürgerkriegsland in der Nacht mehrere Militäroperationen in der von dem Beben betroffenen Region Sagaing.

Am Mittwoch hatte die Militärführung eine dreiwöchige Waffenruhe verkündet. Durch den Schritt sollten die Rettungs- und Wiederaufbauarbeiten erleichtert werden. Die Junta regiert das frühere Birma seit einem Putsch 2021 mit brutaler Härte.

Erdbeben erschüttert zweitgrösste Stadt Mandalay

Die Generäle sind in dem Vielvölkerstaat im Krieg mit der eigenen Bevölkerung und flogen den Berichten zufolge auch nach dem Erdbeben vor sechs Tagen weiter Luftangriffe auf Widerstandsgruppen, bei denen Dutzende starben.

Das Beben der Stärke 7,7 hatte am Freitag vor allem die zweitgrösste Stadt Mandalay, die Region Sagaing und die Hauptstadt Naypyidaw erschüttert. Es war noch im mehr als 1000 Kilometer entfernten Bangkok zu spüren. Am Mittwoch wurde die Zahl der Todesopfer in dem südostasiatischen Land im Staatsfernsehen mit 3003 angegeben. Mehr als 4500 Menschen seien verletzt worden, hiess es.

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