Québec: Schneemobile brechen in zugefrorenen See ein
In der kanadischen Provinz Québec brach eine Touristen-Gruppe mit ihren Schneemobilen durch die Eisschicht eines Sees. Eine Person starb später im Spital.

Das Wichtigste in Kürze
- In Québec brach eine Touristen-Gruppe mit Schneemobilen durch die Eisdecke eines Sees.
- Der Führer der Gruppe konnte aus dem Wasser gezogen werden, starb jedoch später im Spital.
- Die Touristen waren wahrscheinlich von den vorgeschriebenen Wegen abgekommen.
Eine französische Touristen-Gruppe ist mit ihren Schneemobilen in Kanada durch die Eisdecke eines zugefrorenen Sees gebrochen. Der 42 Jahre alte Gruppenführer habe aus dem Wasser des Lac Saint-Jean in der Provinz Québec gezogen werden können. Kurz darauf sei er jedoch im Spital gestorben, berichteten kanadische Medien am Mittwoch.
Zwei Mitglieder der Touristen-Gruppe konnten noch rechtzeitig bremsen und fielen nicht in das eiskalte Wasser. Sie konnten auch ein weiteres Mitglied retten. Die fünf anderen französischen Touristen wurden zunächst noch vermisst. Rettungskräfte waren im Grosseinsatz.
Die Touristen seien mit ihren Schneemobilen wahrscheinlich von den vorgeschriebenen Wegen über das Eis abgekommen. Dies sagte ein Sprecher der Rettungskräfte laut Medien. Abseits dieser Wege sei das Eis auf dem See aufgrund von Strömungen sehr dünn.