Taucher aus Hai-Maul geborgen: Tragödie vor philippinischer Küste
Dramatischer Tauchgang: Zwei russische Taucher wurden auf der philippinische Insel Luzon tot geborgen – einer steckte im Maul eines Hais.
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Zwei russische Taucher sind bei einem Ausflug nahe der Stadt Batangas auf der philippinischen Hauptinsel Luzon ums Leben gekommen. Einer der Toten wurde im Maul eines Hais gefunden, wie die «Stuttgarter Nachrichten» berichten.
Die beiden Männer gehörten zu einer vierköpfigen Tauchergruppe. Durch starke Strömungen wurden sie von ihren Begleitern getrennt.
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Während zwei der Taucher zum Boot zurückkehrten, blieben die anderen beiden zunächst verschollen. Stunden später bargen Rettungskräfte die Leichen der Vermissten.
Taucher wird aus Maul eines Hais geborgen
Der erste Taucher wurde tot in ein Spital eingeliefert. Der zweite bot einen schockierenden Anblick: Er befand sich im Maul eines Hais.
Airland Lapitan, der örtliche Leiter der Küstenwache, bestätigte gemäss «Spiegel»: «Als die Rettungskräfte ihn fanden, wurde er von einem Hai gezogen».
Dem 29-jährigen Opfer fehlte ein Arm. Ob der Taucher bereits tot war, als der Hai ihn erfasste, ist unklar.
Seltenes Ereignis
Solche Haiangriffe sind in philippinischen Gewässern äusserst selten. Laut einer globalen Datenbank wurde seit mindestens einem Jahr kein Angriff verzeichnet.
Der aktuelle Vorfall wirft jedoch Fragen zur Sicherheit in dem beliebten Tauchrevier auf. Experten warnen Taucher, stets wachsam zu bleiben und Sicherheitsvorschriften strikt einzuhalten.
Die philippinischen Behörden haben Ermittlungen eingeleitet.