Verfassungsschutz erwartet neue russische Einflussversuche

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Deutschland,

Rund um die Bundestagswahl war schon einiges los in Hinblick auf Desinformation, sagt der Inlandsnachrichtendienst.

Verfassungsschutz
Der Verfassungsschutz warnt vor russischer Einflussnahme auf Deutschlands Politik. (Archivbild) - dpa

Das Bundesamt für Verfassungsschutz warnt vor russischen Versuchen, auf die politische Willensbildung in Deutschland Einfluss zu nehmen. «Auch nach der Bundestagswahl, vor allem im Zeitraum bis zur Regierungsbildung, aber auch darüber hinaus, ist mit Einflussnahmeversuchen durch Desinformation, Cyberangriffe sowie Spionage und Sabotage zu rechnen.»

So heisst es in einer aktuellen Analyse, die der Inlandsgeheimdienst veröffentlicht hat. Dazu würden neben russischen Staatsmedien auch «gekaufte prorussische Influencer», Einflussnetzwerke sowie Botnetze und Fake-Accounts in sozialen Medien genutzt.

Bemühungen um Wahlbeeinflussung

Nach massiven Versuchen, auf Wahlen in Moldau und Rumänien Einfluss zu nehmen, seien Anfang dieses Jahres auch in Polen, wo im Mai Präsidentschaftswahlen anstehen, Rekrutierungs- und Desinformationskampagnen Russlands aufgedeckt worden. Mit dem Ziel die Wahl im Sinne des Kremls zu beeinflussen.

Vor der Bundestagswahl gab es nach Beobachtung des Verfassungsschutzes einerseits Bemühungen Russlands, für die eigenen Ziele nachteilige Positionen und politische Akteure zu diskreditieren. Und andererseits für Russland vorteilhafte «Personen und Parteien durch positive Darstellungen im Informationsraum» zu unterstützen.

Zudem sei das Narrativ verbreitet worden, dass der Bundesregierung die Unterstützung der Ukraine vermeintlich wichtiger sei als die Belange der eigenen Bevölkerung. Die heute zu verzeichnende Vermischung von Aktivitäten staatlicher und nicht staatlicher Akteure erschwere eine Zuordnung von Sabotageakten und ermögliche es Russland somit, Verantwortung abzustreiten, stellt der Nachrichtendienst in seiner Analyse fest.

Kommentare

User #2335 (nicht angemeldet)

Und, was tun sie dagegen.

User #6350 (nicht angemeldet)

Es war nicht «Russland», sondern konservative friedensliebende Bürger aus Deutschland und der Schweiz, die bezüglich der Kriegsmachenschaften der EU, bezüglich der Deutschlandwahl, bezüglich dem Ausgrenzen eines grossen Wähleranteils und ihrer gewählten Partei und und bezüglich dem Wahlbetrug von Kanzlerkandidat Merz und Ko. Kritik übten und auch nicht im Sinn haben, mit dieser Kritik aufzuhören, nur weil es dem deutschen Verfassungsschutz politisch nicht genehm ist.

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