Aargauer Unternehmen Zehnder ist 2024 in die Verlustzone gerutscht
Die Zehnder Group verzeichnet im Jahr 2024 einen Verlust von 2,4 Millionen Euro.
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Die auf Raumklima spezialisierte Zehnder Group mit Sitz in Gränichen AG hat im vergangenen Jahr einen Verlust eingefahren. Grund dafür waren tiefere Umsätze bei gleichzeitig hohen Restrukturierungskosten. Beim Ausblick hält sich das Unternehmen bedeckt.
Unter dem Strich schrieb Zehnder im Jahr 2024 einen Verlust von 2,4 Millionen Euro nach einem Gewinn von 44,6 Millionen im Vorjahr, wie das Unternehmen am Mittwoch mitteilte. Der Betriebsgewinn EBIT gab um drei Viertel auf 14,1 Millionen nach und die dazugehörige Marge fiel auf 2,0 Prozent nach zuvor 7,9 Prozent.
Den Aktionärinnen und Aktionären will der Verwaltungsrat nun eine tiefere Dividende von 1,00 Franken je Aktie bezahlen nach 1,30 Franken im Vorjahr.
Rückgang durch geringeres Verkaufsvolumen
Grund für den Rückgang waren zum einen tiefere Verkaufsvolumen. Wie Mitte Januar gemeldet sank der Umsatz um sieben Prozent auf 705,8 Millionen Euro. Dies war der verhaltenen Wohnbautätigkeit geschuldet.
Auf die Profitabilität schlugen auch die Restrukturierungskosten in Höhe von 35,9 Millionen Euro. Zehnder stellt derzeit die Produktion von Flachrohrheizkörpern in Gränichen ein und verlegt sie ins französische Werk in Vaux-Andigny. Aus Gränichen soll ein Kompetenzzentrum werden.
Die Zehnder Group beschäftigt weltweit rund 3500 Mitarbeitende, davon rund 300 in der Schweiz.