Coronavirus: Das empfiehlt der Bund als Notvorrat für Krisen

    Stéphanie Hofer
    Stéphanie Hofer

    Bern,

    Das Coronavirus ist mittlerweile auch in der Schweiz angekommen. Dies veranlasst zu Hamsterkäufen. Diese Notvorräte sind sinnvoll.

    Notvorrat Konserven Dosen Coronavirus
    Konserven und Dosen in Quarantäne von Coronavirus: Daraus besteht ein Notvorrat. - Keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • In der Schweiz wurden bisher vier Fälle des Coronavirus bestätigt.
    • Viele wollen sich daher einen Notvorrat anlegen.
    • Das sollten Sie dabei beachten.

    Das Coronavirus breitet sich rasant aus. Mittlerweile wurden rund 80'000 Personen mit dem Virus angesteckt. 2700 Personen sind daran bereits gestorben. Aber: Knapp 28'000 Kranke gelten bereits wieder als geheilt vom Coronavirus – das ist immerhin ein Drittel.

    neuenburg
    Die Konzerte finden unter anderem in Kirchen und Sälen, aber auch auf den Booten der Schifffahrtsgesellschaft des Neuenburger- und Murtensees statt. (Archivbild) - Keystone

    Trotzdem: Die Epidemie breitet sich aus. Nachdem vorgestern in der Schweiz der erste Fall bestätigt wurde, gibt es nun auch weitere Fälle in weiteren Kantonen.

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    Epidemie: So bereitet sich diese Fasnächtlerin aufs Coronavirus vor. - Nau

    Derzeit neigen vor allem in Italien die Menschen bereits zu Hamsterkäufen. Bilder zeigen lange Schlangen vor Supermärkten und leeren Regalen. Auch in der Schweiz rüsten sich immer mehr Menschen, wie beispielsweise eine Dame während der Luzerner Fasnacht erzählte.

    Doch bei einem Notvorrat gilt es einige Punkte zu beachten.

    Quarantäne wegen Coronavirus: Lange haltbare Lebensmittel

    Das Bundesamt für wirtschaftliche Landesversorgung BWL gibt dazu detaillierte Vorgaben ab. Zum Notvorrat gehören dabei in erster Linie 9 Liter Wasser pro Person (das entspricht einem Sixpack). Diese Menge sollte im Notfall zum Trinken und Kochen für drei Tage ausreichen.

    Wasser
    Auch die 23-jährige Xenia Michael verzichtet bewusst auf Alkohol – und trinkt im Ausgang etwa lieber Wasser. (Symbolbild) - Pixabay

    Der Ernährungsvorrat sollte dann schliesslich so zusammengesetzt sein, was im normalen Alltag konsumiert wird. Und: Die Lebensmittel müssen lange haltbar sein.

    Für rund eine Woche sind das zum Beispiel Reis, Teigwaren, Öl und Fertiggerichte. Dazu gehören auch Zucker, Kaffee, Tee und UHT-Milch. Geeignet sind ebenfalls Dörrfrüchte, Müesli, Zwieback, Schokolade, Hartkäse, Trockenfleisch und Konserven.

    Konservendosen
    Auch Konservendosen gehören zum Notvorrat. - Pixabay

    Aber Achtung: Nicht nur Lebensmittel sind wichtig. Sollte man effektiv über längere Zeit Zuhause festsitzen und im schlimmsten Fall der Strom ausfallen, braucht man noch andere Dinge. So zum Beispiel ein batteriebetriebenes Radio, eine Taschenlampe mit Ersatzbatterien, Kerzen und ein Feuerzeug.

    Und nicht zuletzt empfiehlt der Bund die Lagerung von Hygiene- und Toilettenartikel, wie Seife, WC-Papier, Verbandsmaterial, Fieberthermometer und Schmerzmittel. Ausserdem: Sterile Handschuhe und Atemschutzmasken.

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