Diese Schweizer Alben und EPs erscheinen im April 2025
Keystone-SDA hat die für April 2025 angekündigten Schweizer Alben und EPs zusammengestellt.

Ein Neubeginn, ein Comeback und viele Durchstarterinnen: Die Nachrichtenagentur Keystone-SDA hat für den April 2025 angekündigte Schweizer Alben und EPs ausgewählt und zusammengetragen.
FARRÉ, «ABOVE THE NOISE»
Farré ist das neue Musikprojekt der beiden in Basel tätigen Musikern Benjamin Noti (bekannt aus Duo Noti Wümié) und dem Matthias Gusset. Der Musiker und Produzent Noti, der unter anderem in mehreren Hip-Hop-Projekten mitwirkte, und der Pianist Gusset, der sich mehrheitlich in der Welt der Neoklassik bewegt, haben zusammen eine ruhige Platte produziert.
Hier trifft klassische Gitarre auf Flügel, ab und zu gesellt sich elektronische Musik sowie Schlagzeug und Bass dazu. Das ist entschleunigter Ambient-Pop, der sich auch als Filmmusik gut machen würde.
Das Album erscheint am 4. April (Radicalis Music / The Orchard)
LOVEBUGS, «HEARTBREAK CITY»
2018 erschien ihre letzte Platte, nun melden sich die Basler Indierocker Lovebugs mit einem Comeback-Album zurück. Für «Heartbreak City» hat sich die Bandbesetzung geändert. Sänger und Gitarrist Adrian Sieber und der Bassist Florian Senn haben drei neue Musiker ins Boot geholt: Matthias Gusset (Keyboards), Manuel Meisel (Gitarre) und Philip Gut (Schlagzeug).
Das Album bietet eingängigen Indierock, wie man ihn von den Lovebugs kennt. An manchen Stellen, etwa im Opener «Kiss&Tell» könnte man die Band glatt mit der Bieler Gruppe Pegasus verwechseln. Im Ganzen hat «Heartbreak City» dann aber doch eine Spur mehr Britpop-Attitüde. Hit-Potenzial hat besonders der süffige Song «Coraline», der vom Verlassenwerden und Wiederfinden handelt.
Das Album erscheint am 11. April (Lovebugs)
SIRENS OF LESBOS, «I GOT A SONG, IT'S GONNA MAKE US MILLIONS»
Auf Spotify allein zählt die von den Schwestern Jasmina and Nabyla Serag angeführte Berner Band über 180'000 monatliche Hörerinnen und Hörer. Sirens Of Lesbos, die Musikkollektiv und Musiklabel sind, veröffentlichen im April eine vielschichtige Popplatte mit hohem und teils hauchendem Gesang. Bereits erschienen ist die Single-Auskopplung «Call Me Back», ein erfrischendes Feature mit der kanadischen R-'n'-B-Musikerin SadBoi und dem nigerianischen Chor Kabusa Oriental Choir.
Sirens Of Lesbos schaffen es auf ihrem neuen Projekt, ganz unterschiedliche Stile zu einem harmonischen Ganzen zu vermengen: Progressive Clubmusik und R 'n' B («Sodom and Gomorrah»), entschleunigte Reggae-Beats und Girl-Pop («Let it Hurt» oder «Let Go») oder eine verwaschene Mischung aus Funk, Soul und psychedelischem R 'n' B («I Am What I Am»).
Das Album erscheint am 11. April (Sirens Of Lesbos)
BABY VOLCANO, «SUPERVIVENXIA»
Baby Volcano, die bürgerlich Lorena Stadelmann heisst, ist in Guatemala und im französischsprachigen Jura aufgewachsen. Sie singt und rappt auf Spanisch und Französisch über schwere, progressive Beats. Ihr avantgardistischer Sound verbindet Hip-Hop, Trap, Elektro, Lyrik und südamerikanische Klänge.
«Supervivenxia» versammelt fünf Tracks, auf denen es wie bei Baby Volcanos bisheriger Musik weiter düster klingt: «Caralesh» steigert sich vom erst langsamen Song mit unheimlicher Atmosphäre zum bretternden Stück mit Drill-Beats, Synths und hochgepitchtem Rap. Etwas sanfter und mystisch ist dagegen «Kurakau», ein beinahe balladeskes Stück, bei dem die Performerin fast hauchend singt, begleitet von einer Gitarre und hintergründigem Geräuschen.
Die EP erscheint am 25. April (Humus Records)
WEITERE VERÖFFENTLICHUNGEN
- Jamila, «Boyfriend of the Year», (EP erscheint am 4. April / Young and Aspiring)
- Palko!Muski, «Bon Voyage», (Album erscheint am 11. April / Palko!Muski!Records)