Stadt Luzern

Luzern: Eigentumswohnung kostet im Schnitt jetzt 1,3 Millionen

Keystone-SDA Regional
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Luzern,

Der Mietwohnungsmangel und tiefe Zinsen treiben die Preise für Eigentumswohnungen im Kanton Luzern in die Höhe.

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Im Kanton Luzern schnellen die Preise für Eigentumswohnungen in die Höhe. - keystone

Das knappe Angebot an Mietwohnungen und die tiefen Zinsen haben im Kanton Luzern die Preise für Eigentumswohnungen in die Höhe schnellen lassen. Im Schnitt lagen die Preise im vierten Quartal 2024 um 6,6 Prozent über dem Vorjahreswert.

Im Durchschnitt kostete eine «familientaugliche» Eigentumswohnung mit fünf bis 5,5 Zimmern etwa 1,3 Millionen Franken, wie die Luzerner Kantonalbank (LUKB) am Mittwoch mitteilte.

Die höchsten Preise mussten in der Stadt Luzern und in den Seegemeinden bezahlt werden. Der Preiszuwachs betrug dort 8,5 Prozent.

Eine «sehr hohe» Preissteigerung von 8,0 Prozent gab es gemäss LUKB auch im Entlebuch. Dort seien die Preise aber moderat, hiess es.

Auch Einfamilienhäuser sind teurer geworden

Im Seetal betrug die Preissteigerung 7,4 Prozent, in Willisau 7,3 Prozent. Dank der hohen Bautätigkeit seien die Preise für Eigentumswohnungen im Gebiet Sempachersee nur um 4,7 Prozent gestiegen, teilte die LUKB mit. In der Agglomeration Luzern habe sich der Preiszuwachs auf 4,2 Prozent belaufen.

Die Einfamilienhäuser sind dagegen nur um 1,3 Prozent teurer geworden. Die Zinssenkungen hätten sich zwar auch auf die Nachfrage ausgewirkt, teilte die LUKB mit. Viele Haushalte könnten sich aber wegen der hohen Preise kein Einfamilienhaus mehr leisten. In der Stadt Luzern und den Seegemeinden seien die Preise sogar leicht gesunken.

Wenig Aussicht auf Besserung sieht die LUKB für die Mieterinnen und Mieter. Die Wohnungsmieten stiegen 2024 um 3,5 Prozent. Gemäss der Studie wird schlicht zu wenig gebaut.

Zu wenige Wohnungen zum Bau bewilligt

So wurden 2024 nur 1400 Wohnungen zum Bau bewilligt. Kurzfristig werde die Wohnungsproduktion die Angebotslücke nicht schliessen können, erklärte die LUKB.

Die Staatsbank erstellte die Studie zum Immobilienmarkt zusammen mit dem Beratungsunternehmen Wüest Partner AG.

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Kommentare

User #5646 (nicht angemeldet)

Sie kosten nicht so viel, aber so viel wird verlangt! Nennt sich Spekulation und Inmobilien-Blase. Dar Knall kommt...

Tja wer in der Schweiz lebt der muss halt zahlen gib nicht gratis

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