Im letzten Jahr haben die Luzerner Lebensmittelbetriebe die Richtlinien bezüglich Sicherheit, Hygiene und Deklaration überwiegend befolgt.
Verdorbenes Frittieröl
Grössere Mängel bei 70 Luzerner Lebensmittelbetrieben. (Archivbild) - sda - KEYSTONE/GAETAN BALLY

Die Luzerner Lebensmittelbetriebe haben die Vorgaben zu Sicherheit, Hygiene und Deklaration im letzten Jahr grossmehrheitlich eingehalten. Es gab aber Ausnahmen, wie die Dienststelle Lebensmittelkontrolle und Verbraucherschutz am Dienstag mitteilte.

Ihre Kontrolleure stellten demnach bei 70 Betrieben grössere Mängel fest. Sie stiessen auf stark verschmutzte Räume, ungenügend gekühlte Produkte sowie abgelaufene und verdorbene Lebensmittel.

In einem Fall wurde eine Bar wegen starker Verschmutzungen und Mäusekot umgehend geschlossen.

Luzerner Restaurants, Bäckereien, Badis und Detailhändler wurden letztes Jahr insgesamt gut 1500 Mal von Kontrolleuren aufgesucht.

Kontrollen zeigen gute bis sehr gute Verhältnisse

Bei rund 95 Prozent der Inspektionen seien gute bis sehr gute Verhältnisse vorgefunden worden, teilte die Dienststelle mit. In Schulen untersuchte sie zudem Tierpräparate.

Diese wurden früher oft mit gesundheitsgefährdenden Mitteln behandelt, was bei Berührung ein Risiko darstellt. In neun von zehn untersuchten Tierpräparaten wurde nun Arsen nachgewiesen.

Bei den Schulen wurden Massnahmen für den sicheren Umgang mit den Präparaten getroffen. Dazu gehört die Aufbewahrung in verschlossenen Vitrinen.

Ad
Ad

Mehr zum Thema:

Lebensmittel