Im Kanton Bern: 19-Jähriger lässt Porsche-Motor aufheulen – Busse
Langeweile oder Angeberei: Eines von beidem wurde einem Porsche-Fahrer im Kanton Bern zum Verhängnis. Weil er seinen Motor aufheulen liess, wurde er gebüsst.
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Das Wichtigste in Kürze
- Vermeidbaren Lärm zu erzeugen, ist verboten.
- Ein 19-Jähriger störte sich nicht daran und liess seinen Motor aufheulen.
- Das kommt ihn nun teuer zu stehen.
Um 22.50 Uhr sind die meisten Erwerbstätigen bereits im Bett. Umso ärgerlicher dürfte es sein, plötzlich durch ein Störgeräusch geweckt zu werden, das gar nicht nötig gewesen wäre.
Diese Erfahrung dürften Anwohnende jener Gasse im Kanton Bern gemacht haben, in der ein 19-Jähriger den Motor seines Porsches aufheulen liess.
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Der Fahrer stand laut «20 Minuten» an einer Ampel, als er im Leerlauf mehrfach sein Gaspedal durchdrückte.
Im Strafbefehl der Berner Staatsanwaltschaft heisst es nun: Das Verursachen des vermeidbaren Lärms durch hohe Motorendrehzahl ist eine Widerhandlung gegen das Strassenverkehrsgesetz.
Der 19-Jährige muss nun laut «20 Minuten» eine Busse von 300 Franken sowie Gebühren von 200 Franken zahlen. Ersatzweise würde eine Freiheitsstrafe von drei Tagen greifen, falls er das Bussgeld nicht entrichtet.