Ju Air streicht die Todes Route aus dem Programm

Karin Aebischer
Karin Aebischer

Dübendorf,

Nachdem Anfang August bei einem Flugzeugabsturz der Ju-Air am Piz Segnas 20 Personen ums Leben kamen, will die Fluggesellschaft diese Route nicht mehr anbieten.

Tante Ju.
Der Ju Absturz jährt sich zum zweiten Mal. (Archivbild) - Keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • Die Ju-Air streicht eine zweitägige Route aus ihrem Programm.
  • Dies weil am 4. August auf dieser Route 20 Menschen bei einem Absturz ums Leben kamen.

Am 4. August 2018 kamen beim Absturz der «Tante Ju» am Piz Segnas GR 20 Menschen ums Leben. Das Oldtimer-Flugzeug der Zürcher Ju-Air befand sich auf dem Rückflug von einer zweitägigen Flugreise nach Locarno-Magadino in die Deutschschweiz.

Nun wird diese zweitägige Tour aus dem Programm der Fluggesellschaft gestrichen, wie Ju-Sprecher Christian Gartmann dem «Blick» erklärt. Die Absturz-Strecke werde schon seit dem Tag des Unfalls nicht mehr geflogen. «Wir meiden generell die Unfallstelle, um den Passagieren den Absturz nicht unnötig in Erinnerung zu rufen.»

Nachfrage ungebremst

Ansonsten laufe das Geschäft der Ju-Air gut. Die Nachfrage sei sogar so grass, dass die Fluggesellschaft mit dem Gedanken spiele, eine dritte Maschine zu kaufen, berichtet die Zeitung «Zueriost».

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