Nach Biblio-Zoff: Hier haben Zürcher Studenten noch Platz zum Lernen
Die Zentralbibliothek platzt während der Prüfungszeit aus allen Nähten. In Zürich gibt es aber auch zahlreiche andere Lernplätze für Studis.

Das Wichtigste in Kürze
- Die Zentralbibliothek Zürich ist während der Prüfungszeit überfüllt.
- Studenten müssen für einen Platz gar Schlangestehen.
- Doch: In Zürich gibt es zahlreiche attraktive Alternativen für Studenten zum Lernen.
In der Prüfungszeit sind Lernplätze in Bibliotheken heiss begehrt. Gerade in Zürich sorgt dies beinahe für «Krieg» – die Studenten stehen am Morgen vor der Öffnung Schlange. Doch fest steht: Lernplätze gibt es nicht nur in der Zentralbibliothek. Man muss diese nur finden.
Auf andere Bibliotheken ausweichen
In der Stadt Zürich gibt es nebst der Zentralbibliothek eine grosse Anzahl an Bibliotheken. Es lohnt sich, auch bei den anderen vorbeizuschauen oder kurz anzurufen. «Ich finde zum Beispiel immer einen Platz in der Bibliothek des Schweizerischen Sozialarchivs», sagt eine Studentin zu Nau.ch.
In ein Café sitzen
Studis, die lieber in einer belebten Umgebung lernen, weichen eher auf Cafés aus. Bekannt ist beispielsweise, dass sich in der amerikanischen Kaffeehaus-Kette Starbucks gerne Kunden mit Laptops tummeln. «Bei uns in der Nähe der Zentralbibliothek hat es in der Regel noch Platz», sagt ein Mitarbeiter der Filiale am Central.

Als Alternative bietet sich ebenfalls das Kraftwerk Café an. Es befindet sich auf dem gleichen Areal wie der Coworking-Space von Impact Hub. Nach dem Lernen kann man in der Bar ausserdem gut den Tag ausklingen lassen.

Sowohl im Starbucks wie bei den anderen Cafés fallen natürlich Kosten an. Der Konsum kann in der intensiven Lernphase dementsprechend ins Geld gehen.
Gute Ausstattung im Coworking-Space
Wer allerdings lieber einen ruhigen Lernplatz hat, der ist in einem Coworking-Space besser aufgehoben. Die Vorteile: ruhige Arbeitsplätze mit guter Ausstattung wie schnellem Internet, Stromanschlüssen und Drucker. Jedoch fallen auch hier Kosten an.

«Hush-Zurich» wurde von einem Absolventen gegründet, der selber mit dem Problem von überfüllten Bibliotheken konfrontiert war. Bei diesem Anbieter gibt es spezielle Angebote für Studenten.
«Zu Hause lernen»
Auch die Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ZHAW) kennt das Problem von überfüllten Bibliotheken in der Prüfungszeit. Deshalb kommt das Ausweichen auf die ZHAW-Standorte nicht in Frage.
Auf Anfrage, was man den Studierenden nun empfehle, heisst es dort: «Zu Hause lernen.»