Schweizer spenden mehr Geld an Glückskette
Die Glückskette hat 2017 über 38 Millionen Franken Spenden für Katastrophen eingenommen. Im Jahr zuvor waren es knapp 18 Millionen Franken.
Das Wichtigste in Kürze
- Über 19 Millionen Franken wurden in Hilfsprojekte in Somalia, Nigera und im Südsudan investiert.
- Nach dem grossen Felssturz und den Murgängen in Bondo GR sammelte die Glückskette 5,9 Millionen Franken.
Wie die Nachrichtenagentur SDA berichtet, hat die Glückskette vor allem Geld für die Bekämpfung der Hungersnot in Afrika eingenommen. Über 19 Millionen Franken kamen dabei zusammen. Das Geld wurde in verschiedene Projekte in Somalia, Nigeria und im Südsudan investiert.
Aber auch das Schicksal von Schweizer Hilfsbedürftigen liess die Spendenden nicht los: Nach dem grossen Felssturz in Bondo GR sammelte die Glückskette 5,9 Millionen Franken.
Der drittgrösste Betrag hinter Bondo kam für den Spendenzweck der vertriebenen und unterdrückten Volksgruppe der Rohingya in Bangladesch und Myanmar zusammen. Er belief sich auf vier Millionen Franken.
Laut dem Geschäftsbericht floss der Hauptteil der Spenden in Auslandsprojekte der Schweizer Hilfswerke. Von den insgesamt 62 Millionen eingesetzten Franken wurden 5,8 Millionen für die Hilfe in der Schweiz verwendet. Dazu gehörten die Bereiche Sozialhilfe, Jugendliche in Not und Unwetterhilfe.