Stadt Bern baut Viererfeld-Wohngebäude erst ab 2030

Keystone-SDA Regional
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Bern,

Die Stadt Bern verschiebt den Baustart für die Überbauung Viererfeld/Mittelfeld auf das Jahr 2030.

Stadt Bern
Die Stadt Bern baut Viererfeld-Wohngebäude erst ab 2030. - Gemeinderat der Stadt Bern

Die Stadt Bern hat am Donnerstag den neuen Bauablaufplan für die Überbauung Viererfeld/Mittelfeld vorgelegt. Der Bau der Wohngebäude der ersten Wohnetappe soll neu 2030 beginnen.

Somit verschiebt sich der Baustart der ersten Wohngebäude um zweieinhalb Jahre, wie die Stadt in einer Mitteilung schrieb. Sie sollen ab 2032 bereitstehen.

Diese Verzögerung führt die Stadt auf die «hohe Komplexität der Rahmenbedingungen» zurück. Durch die Grösse des Areals entstehen technische Herausforderungen, da die Erschliessungsanlagen gesamthaft projektiert, aber etappiert realisiert werden müssen, wie sie weiter schrieb.

Gleichzeitig habe sich mit fortschreitender Projektierung immer klarer gezeigt, dass parallele Projektierungsphasen hohe Kostenrisiken bergen würden.

Komplexe Koordination und hoher Zeitbedarf

«Die Komplexität des Projekts mit zahlreichen Teilprojekten und Beteiligten führt daher zu einem hohen Koordinationsaufwand und entsprechend höherem Zeitbedarf», so die Stadt.

Neu hat die Stadt den Baustart für die Baustellenerschliessung und die Bodenaufwertung für Mitte 2027 geplant. Mit den Erschliessungsanlagen soll Ende 2029 begonnen werden. Die neue Volksschule und die Sportanlagen sollen 2030 bezogen werden können.

Für dieses Projekt findet momentan ein Wettbewerb statt.

Die Fertigstellung der Schule zum Beginn der Bauarbeiten an den Wohnbauten ist gemäss der Stadt sinnvoll, weil die neue Schule während der Sanierung der Volksschule Hochfeld als Provisorium zur Verfügung stehen soll.

Kommentare

User #4676 (nicht angemeldet)

Gäste brauchen subventionierten Wohnraum. Dafür zahlt die arbeitende Bevölkerung gerne

User #1680 (nicht angemeldet)

Eine unnatürliche Wachstumsspirale ist gegen jede Logik der Natur. Warum muss immer alles im Gigantismus enden, wie beim Turm zu Babel. Warum kann man nicht eines nach dem Anderen angehen, um die Komplexität des ganzen Organismus Schritt für Schritt richtig anzugehen. Nein, immer muss einer klotzen.

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