Zürcher Firma plant am Bodenseeufer in Romanshorn TG einen Surfpark

Keystone-SDA Regional
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Bodensee,

Die Firma Waveup Creations AG plant ein Wassersportzentrum mit Surfanlage im Seebad Romanshorn TG.

Surfanlage
Eine Surfanlage in Sion. Ein ähnliches Projekt könnte in Romanshorn TG entstehen. - KEYSTONE/Laurent Gillieron

Die Zürcher Firma Waveup Creations AG will auf dem Areal des Seebads in Romanshorn ein Wassersportzentrum mit einer Surfanlage bauen. Die Stadt sieht darin eine Chance und hat eine Absichtserklärung unterzeichnet.

Das Wassersportzentrum würde das Seebad nicht nur mit einer Surfanlage, sondern auch mit weiteren Wassersportaktivitäten ergänzen, schrieb Waveup am Donnerstag in einer Medienmitteilung. Das Projekt werde vollständig privat finanziert.

Ziel der Zürcher Firma sei, einen vielseitigen Treffpunkt für alle Wassersportlerinnen und -sportler anzubieten. Dies passt zu den Bestrebungen der Stadt Romanhorn, die sich als Zentrum und Tourismusdestination für Wassersportbegeisterte etablieren möchte.

Im Sommer soll nun eine Projektstudie mehr Details offenlegen. «Stimmen die Erwartungen und Interessen weiterhin überein, folgt ein Nutzungskonzept, das unter anderem Themen wie Lärmschutz, Verkehr und Infrastrukturintegration beinhaltet», hiess es von Seiten der Stadt.

Nächste Schritte zum Surfparadies

Das Areal bliebe im Besitz der Gemeinde Romanshorn, die Nutzung soll über einen Bauchrechtsvertrag geregelt werden. Über einen solchen müssten die Stimmberechtigten Romanshorn an der Urne befinden.

Waveup plante dereinst eine Surfanlage in Regensdorf ZH. Gleichzeitig waren dort ein 50-Meter-Freibad auf ökologischer Basis, Beachvolleyballfelder, Boulderklettern, ein Pumptrack und ein Skatepark vorgesehen.

Das Projekt vermochte den Gemeinderat und die Bevölkerung zu überzeugen. Sie stimmten einer Umzonung von Landwirtschaftsland zu. Auf Rekurse hin verweigerte aber das Baurekursgericht die Zustimmung zur Zonenanpassung, da kein überwiegendes öffentliches Interesse an einer Freizeit- und Erholungsanlage in diesem Gebiet bestehe.

Das Verwaltungsgericht, an das sich der Regensdorfer Gemeinderat daraufhin wandte, gelangte zum selben Schluss.

Kommentare

User #5433 (nicht angemeldet)

Wenn Natur und Infrastruktur respektiert werden, eine tolle Chance für Wassersportfans im zentralen Europa ihren Freizeitspass zu geniessen und für die dortigen Gemeinden, Gelder zu generieren!

User #1573 (nicht angemeldet)

Rorschach wäre dafür sehr gut geeignet auf dem Chabisplatz gibts ja einige Tümpelchen und diese Atraktion würden Einnahmen generieren.

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