So leiden Hunde bei einer Scheidung

    Viktoria Balzer
    Viktoria Balzer

    Bern,

    Scheidungskinder leiden unter der Trennung der Eltern. Doch wie geht es dem Hund, wenn Herrchen und Frauchen plötzlich getrennte Wege gehen?

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    Tierkommunikatorin, Helene Gerber Sirin erklärt, was die Tiere bei einer Scheidung durchmachen. - Nau

    Das Wichtigste in Kürze

    • Hunde werden bei Scheidungen oft zum Streitpunkt.
    • Eine Tierkommunikatorin erklärt, wie man bei einer Scheidung richtig mit Hunden umgeht.
    • Das Tierwohl sollte bei der Sorgerechts-Entscheidung immer im Vordergrund stehen.

    Hunde werden bei Scheidungen oft zum Streitpunkt. Doch wie geht es den beiden Hunden nach der Trennung? Jeder Hund reagiert anders

    «Für die Tiere ist es oft sehr schwer, die zweite Bezugsperson zu verlieren,» erklärt Tierkommunikatorin Helene Gerber Sirin.

    Zwar seien Trennungen von Tier zu Tier verschieden, so Gerber Sirin. Doch: Für enge Bindungen ist eine Trennung ein krasser Einschnitt. «Manche Hunde sind nur auf einen Halter fokussiert. Dann ist die Trennung schlimm.»

    Wer ist das beste Herrchen?

    Um in der Scheidung also zu entscheiden, bei wem der Hund besser aufgehoben ist, sollten die Besitzer zwei Punkte beachten. Wie stehen die Hunde zueinander und wie sind die Bindungen zwischen Menschen und Hunden?

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    Helene Gerber Sirin informiert, wie man zum Wohl der Tiere am besten bei einer Scheidung handelt. - Nau

    Fest steht: Wer einen Hund übernimmt, braucht die Zeit dazu.

    Entscheide man sich bei Unstimmigkeiten für ein geteiltes Sorgerecht, wäre das für den Hund eine Katastrophe, warnt die Expertin.

    «Das erschöpft den Hund stark. Zwei Wohnorte bedeuten für ihn auch, dass er zwei Orte mit seiner Energie füllen muss», erklärt die Gerber Sirin. «Das ist dann aber wirklich traurig.»

    Zum Wohle der Tiere entscheiden.

    «Es gibt oft Rosenkriege, welche man auf dem Rücken der Tiere auslebt,» bestätigt Gerber Sirin.

    Sie rät: «Man sollte immer zum Wohle der Tiere entscheiden. Wenn die Besitzer die Situation dazu nutzen, sich gegenseitig zu plagen, ist das ein völliges No-Go!»

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    Das ganze Interview mit Tierkommunikatorin, Helene Gerber Sirin. - Nau

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