Fusion

Aebi Schmidt reicht Registrierungsantrag für US-Börse ein

Keystone-SDA
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Frauenfeld,

Der Schweizer Fahrzeughersteller Aebi Schmidt plant eine Fusion mit dem US-Unternehmen The Shyft Group und Börsengang an der Nasdaq.

Aebi Schmidt
Ein Transporter der Firma Aebi Schmidt. (Archivbild) - Twitter/@pvmagazine_de

Der Schweizer Fahrzeughersteller Aebi Schmidt hat gemeinsam mit dem US-Spezialfahrzeughersteller The Shyft Group einen Registrierungsantrag bei der US-Börsenaufsicht SEC eingereicht. Dieser beziehe sich auf den geplanten Zusammenschluss der beiden Unternehmen. Dies teilte die Aebi Schmidt Group am Freitag mit.

Im Dezember war die Fusion von Aebi Schmidt mit der amerikanischen Shyft Group angekündigt worden. Womit der Schweizer Konzern, der zu zwei Dritteln im Besitz von Peter Spuhler ist, an die US-Börse Nasdaq gelangen wird. Dies ergibt sich aus dem Umstand, dass die Papiere von Shyft dort bereits kotiert sind.

Geschäftszahlen und neuer Name

In diesem Zusammenhang werden auch die kombinierten Geschäftszahlen bekannt gegeben. Der kombinierte US-GAAP-Umsatz hätte demnach im vergangenen Jahr 1,9 Milliarden US-Dollar und der bereinigte EBITDA 148 Millionen US-Dollar betragen.

Nach Abschluss der Transaktion werde das kombinierte Unternehmen Aebi Schmidt Group heissen und an der Nasdaq unter dem Symbol «AEBI» kotiert und gehandelt werden, heisst es weiter.

Weltweit einer der grössten Spezialfahrzeughersteller

Auch wurde die neue Geschäftsleitung definiert. Konzernchef der neuen Gruppe wird Barend Fruithof, bisher CEO von Aebi Schmidt. Der neue Finanzchef heisst Marco Portmann. Dieser werde das einzige externe Mitglied der neuen Geschäftsleitung sein.

Er war unter anderem Finanzchef bei Swiss Steel. Die Aebi Schmidt Group wird nach Vollzug der Transaktion den Angaben zufolge weltweit einer der grössten Spezialfahrzeughersteller (inklusive Flughafenprodukte, Schneeräumgeräte, Kehrmaschinen und Transportlastwagen) sein.

Grösster Aktionär der neuen Gruppe wird Peter Spuhler sein. Nach der Fusion soll sein Anteil an der kombinierten Gruppe gemäss früheren Angaben rund 35 Prozent betragen.

Kommentare

User #1566 (nicht angemeldet)

Ziemlich dumm zu diesem Zeitpunkt...

User #3201 (nicht angemeldet)

Tja - dann kann das "Geschrei" um die Zölle ja nicht so relevant sein. In USA produzieren, in USA verkaufen. Nur die internationalen Shareholders werden eine US-Quellensteuer zu spüren bekommen. Aber macht ja nix, alles via DBA irgendwie "abgesichert". Aber ja - jedem Investoren sein eigenes Game, mit allen Konsequenzen.

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