Google zahlt männlichen Entwicklern weniger als weiblichen
Männliche Entwickler, die bei Google arbeiten, können unter Umständen mit einer Lohnerhöhung rechnen. Sie verdienten weniger als ihre weiblichen Kolleginnen.

Das Wichtigste in Kürze
- Google führt regelmässig Analysen zur Lohngleichheit unter seinen Angestellten durch.
- Zehn Millionen Franken liess das Unternehmen für Nachzahlungen zum Jahr 2018 springen.
Google führt seit dem Jahr 2012 jährliche Analysen zur Lohngleichheit durch. In den Algorithmus fliesen unter anderem Werte wie Standort und Leistung mit ein. Vorgesetzten steht dann noch die Möglichkeit frei, weitere Justierungen vorzunehmen.
Die Resultate dieser Analyse für 2018 veröffentlichte der Internet-Riese in einem Blogbeitrag. Berücksichtigt wurden demnach 91 Prozent der Angestellten – ein Unternehmens-Rekord. Umgerechnet rund 9,7 Millionen Franken an Nachzahlungen wurden so an 10'677 «Googlers» ausbezahlt.

Dafür gibt es mehrere Gründe. Einerseits wurden erstmals Neuangestellte unter die Lupe genommen. Doch der weitaus interessantere, zweite Punkt: Männliche Software-Entwickler verdienten weniger als ihre weiblichen Kollegen. Die betroffenen Entwickler können nun mit Gehaltserhöhungen rechnen.