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Holcim: Abspaltung des Nordamerika-Geschäftes verläuft nach Plan

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Region Zug,

Holcim macht Fortschritte bei der Abspaltung seines Nordamerika-Geschäfts, das den Namen «Amrize» tragen soll.

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Zwei Mitarbeiter von Holcim im Zementwerk Siggenthal AG. (Archivbild) - keystone

Holcim kommt bei der Abspaltung seiner Nordamerika-Geschäftes wie geplant voran. Man sei auf Kurs, um den geplanten Spin-off bis Ende des ersten Halbjahres 2025 abzuschliessen, teilte der Schweizer Baustoffkonzern am Freitag mit.

Ein Investorentag dazu ist für den 25. März in New York geplant. Dabei soll über die Strategie, den Businessplan und die Kapitalallokationsprioritäten informiert werden. Zudem braucht es noch die endgültige Zustimmung der Holcim-Aktionäre an der Generalversammlung am 14. Mai 2025.

US-Börsenaufsicht erhält geforderte Informationen

Für das Geschäft, das, wie kürzlich bekannt wurde, den Namen «Amrize» tragen soll, hat Holcim nun auch die von der US-Börsenaufsicht SEC geforderten Informationen über die Geschäftstätigkeit einschliesslich der historischen Abschlüsse nach dem Rechnungslegungsstandard US-GAAP vorgelegt.

Amrize könne eine starke Erfolgsbilanz mit profitablem Wachstum vorweisen, was seinen marktführenden Positionen, wertsteigernden Akquisitionen und dem Fokus auf die Schaffung von Shareholder Value zu verdanken sei.

Für das Jahr 2024 erwirtschaftete Amrize gemäss den Informationen einen Umsatz von 11,7 Milliarden US-Dollar, einen bereinigten EBITDA von 3,2 Milliarden Dollar und damit eine entsprechende operative Marge von 27 Prozent.

Überraschende Ankündigung der Abspaltung

Holcim hatte vor einem Jahr überraschend angekündigt, das Nordamerika-Geschäft abzutrennen und als vollständig unabhängiges Unternehmen in den USA zu kotieren.

Hintergrund sind die billionenschweren Investitionsprogramme der US-Regierung: «Sie werden in den nächsten acht bis zehn Jahren zu nie dagewesenen Ausgaben für die Bauindustrie führen», sagte Holcim-Präsident Jan Jenisch damals.

Die Aufspaltung sei nötig, um das Potenzial gänzlich auszuschöpfen und voll durchzustarten. Das Business soll nach der vollständigen Trennung vom Schweizer Konzern wie erwähnt «Amrize» heissen.

Jan Jenisch wird Chef des neuen Unternehmens

Die entsprechenden Aktien sollen unter dem Symbol «AMRZ» an der New Yorker Börse (NYSE) und zusätzlich an der Schweizer Börse SIX kotiert werden.

Wie Holcim vor einer Woche mitgeteilt hatte, wird Chef der neuen Amrize Jan Jenisch sein. Er ist auch Architekt dieser Abspaltung und gibt dafür seinen Posten als Verwaltungsratspräsident bei Holcim auf.

Amrize wird gemäss den früheren Informationen eine beschleunigte Wachstumsstrategie umsetzen mit dem Ziel, bis 2030 mehr als 20 Milliarden US-Dollar Umsatz und über 5 Milliarden Betriebsgewinn mit branchenführenden Margen zu erzielen.

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