Adliswil

«Zentrum Ost» in Adliswil soll Ort für Kultur werden

Ein Park, Räume für Kultur und Begegnungsorte für die Bevölkerung. So könnte das Areal «Zentrum Ost» in Adliswil in Zukunft aussehen.

Aussicht auf die Bahnhofbrücke in Adliswil.
Aussicht auf die Bahnhofbrücke in Adliswil. - Nau.ch / Miriam Danielsson

Das Areal «Zentrum Ost» dient heute verschiedenen Zwischennutzungen. Seine gute Lage im Herzen von Adliswil und direkt an der Sihl bietet jedoch noch viel Entwicklungspotenzial. Die Stadt als Grundeigentümerin hat deshalb Anfang 2021 gemeinsam mit Vertretern von Parteien, Vereinen und Interessengruppen ein partizipatives Verfahren gestartet.

In zwei Veranstaltungen wurden mögliche Entwicklungen diskutiert. Als Favorit stellte sich das Szenario «Park-Kunst-Kultur» heraus, welches Raum für Kulturelles bietet und die neue Sihlpromenade mit einem Park verknüpft.

Die Bevölkerung konnte das Szenario im Herbst 2021 in einer Online-Umfrage bewerten. Die Reaktionen waren positiv, zudem flossen Hinweise und Anregungen von Einwohnenden in das Zielbild und die Entwicklungsstrategie ein. Die Ergebnisse wurden in einem Bericht zusammengefasst, der nun vom Stadtrat als Grundlage für das weitere Vorgehen verabschiedet wurde.

Vom Zielbild zur Projektentwicklung

Die Entwicklungsstrategie zeigt auf, welches die erforderlichen Schritte für die Umsetzung des Vorhabens in der nächsten Phase, der Projektentwicklung, sind. Die Vision für ein Zentrum mit «Begegnung und Kultur» muss dabei vertieft untersucht, mit den weiteren Angeboten der Stadt abgestimmt und zu einem realisierbaren Projekt geschärft werden.

Weiter ist zu präzisieren, wie der geplante Park genutzt und gestaltet werden soll. Auch gibt es Potenzial für weitere Nutzungen, die das Areal für die Bevölkerung und für Trägerschaften attraktiver machen können.

Schliesslich ist zu klären, welche Rolle die bestehenden Grundsteinhäuser in Zukunft spielen sollen und welche Art von Gastronomie, Läden und Treffpunkten zur Vision «Park, Kultur und Begegnung» passen.

Das bisher verfolgte Prinzip einer partizipativen Arealentwicklung soll auch zukünftig fortgeführt werden. Dazu gehören eine regelmässige und transparente Kommunikation, der geeignete Einbezug der Bevölkerung sowie die Mitwirkung verschiedener Interessengruppen in entsprechenden Bearbeitungsschritten.

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