Im Märtkafi gibts Kaffee und Kuchen wie in «Grosis» Stube
Zwei Frauen im Knonaueramt wecken Erinnerungen an Grossmutters Küche, indem sie ihre Gäste in der heimeligen Stube des Märtkafis willkommen heissen.
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«Unser Gedanke war es, einen Platz für Jung und Alt zu schaffen, bei dem die gemeinsame Zeit und der Genuss im Vordergrund steht», so Steffi Koller, die offizielle Inhaberin des Märtkafis. Wertvolle Unterstützung erhält sie von Gina Weibel, der gleichberechtigten Geschäftspartnerin.
Im Interview verrät uns Steffi die Besonderheiten des Märtkafis.
Nau.ch: Was ist Ihr Geheimtipp aus der Küche?
Steffi Koller: Unsere Kuchen. Sie sind angelehnt an die Erinnerung, wie sie damals von unseren Grossmüttern gebacken wurden.
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Nau.ch: Auf welches Menu seid Ihr besonders stolz und weshalb?
Auf unsere Apéro-Platten. Man kann sie so vielfältig und in verschiedenen Geschmäckern gestalten. Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt.
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Nau.ch: Was macht Ihr Café so besonders?
Mit unserer Einrichtung bewegen wir unsere Gäste dazu in Erinnerungen zu schwelgen.
Nau.ch: Wer ist die gute Seele des Betriebes und was zeichnet diese Person aus?
Wir beide gemeinsam. Da wir bereits über zehn Jahre befreundet sind, ergänzen wir uns im Privaten so wie im Beruflichen.
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Nau.ch: Haben Sie ein lustiges Kundenfeedback, dass Sie gerne den Lesern mitteilen würden?
Als die Eckbank entdeckt wurde, noch vor der Eröffnung der Innenräume, wurde sie mit den Worten «das wird unser Tisch» reserviert. Und dies gilt bis heute noch.
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Nau.ch: Was ist Ihnen aus ethischer und moralischer Sicht wichtig in Bezug auf Ihr Café?
Uns ist die Nähe zu den Kunden sehr wichtig. Kulinarisch legen wir grossen Wert auf regionale Produkte mit einer Zero-Waste-Kultur.
Nau.ch: Gibt es sonst noch etwas, was Sie den Lesern gerne erzählen würden?
Unser Sortiment ist stets hausgemacht. Wir verzichten bewusst auf Gipfeli, da wir das Sortiment im Umkreis ergänzen möchten und uns so in gewisser Weise vom bereits vorhandenen Angebot differenzieren wollen.
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Nau.ch: Was gefällt Ihnen an der Region Knonaueramt und wo ist Ihr Lieblingsort?
Obwohl Affoltern am Albis als Stadt deklariert ist, ist es dennoch sehr ländlich. Ohne grosse Fusswege hinter sich zu lassen, findet man sich schnell in der Natur wieder.
Zu den Personen
Vor der Eröffnung des Märtkafis arbeiteten Gina und Steffi im selben Gastrobetrieb. Dies funktionierte so gut, dass sie sich dazu entschlossen, die Hingabe zur Küche mit Menschen zu vereinen und sich in einem eigenen Etablissement zu verwirklichen.
Steffi ist 33 Jahre jung und warmehrere Jahre in Zürich in der Gastronomie tätig. Seit vier Jahren lebt sie in Affoltern am Albis.
Gina ist 42 Jahre jung, lebt in Schlieren und arbeitete eine gewisse Zeit in der Pflege.