Stadt Basel

176 Selbstanzeigen von Steuersündern im Kanton Basel-Stadt

Keystone-SDA Regional
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Basel,

Aus dem Automatischen Informationstausch mit dem Ausland (AIA) sind dem Kanton Basel-Stadt 2021 Steuererträge in der Höhe von 3,7 Millionen zugeflossen. Weitere 5,6 Millionen Franken resultierten aus straflosen Selbstanzeigen reuiger Steuersünder.

Individualbesteuerung
Die Nationalratskommission plant einen Kompromiss, um die finanziellen Verluste für Bund und Kantone bei der Einführung der Individualbesteuerung zu minimieren. (Archivbild) - pixabay

2021 verzeichnete der Kanton Basel-Stadt insgesamt 176 neue Selbstanzeigen, wie das Finanzdepartement am Mittwoch mitteilte. Diese Zahl sei weiterhin rückläufig. 2020 waren es noch 208 Selbstanzeigen gewesen. Bearbeitet hat die Basler Steuerverwaltung im vergangenen Jahr 573 straflose Selbstanzeigen.

Aufgrund des 2017 in Kraft getretenen AIA konnten im vergangenen Jahr 339 Nachsteuer- und Bussenverfahren wegen unversteuerten Vermögen und Einkommen auf ausländischen Konten verfügt werden. Daraus flossen der Basler Staatskasse 3,7 Millionen Franken in Form von Nachsteuern, Verzugszinsen und Bussen zu.

Steuersünder können sich in der Schweiz seit 2010 einmal im Leben straflos selber anzeigen. Sie müssen zwar die ausstehenden Steuern der letzten zehn Jahre plus Verzugszins nachzahlen, werden jedoch für die Hinterziehung nicht zusätzlich gebüsst.

In den vergangenen zehn Jahren seien im Stadtkanton insgesamt rund 604 Millionen Franken Vermögen sowie Einkommen von rund 23 Millionen Franken offengelegt und nachbesteuert worden, heisst es weiter in der Mitteilung.

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