SP und FDP sagen Ja zu Massnahmen beim Bahnhof Bern
Die SP und die FDP der Stadt Bern stehen hinter den flankierenden Massnahmen zum Ausbau des Bahnhofs Bern. Beide Parteien fassten die Ja-Parole zu der Vorlage vom 7. März, wie sie am Dienstag mitteilten.

Die SP und die FDP der Stadt Bern stehen hinter den flankierenden Massnahmen zum Ausbau des Bahnhofs Bern. Beide Parteien fassten die Ja-Parole zu der Vorlage vom 7. März, wie sie am Dienstag mitteilten. Der Kredit von 112 Millionen Franken ist umstritten. Zu reden gibt vor allem die Umgestaltung des Hirschengrabens mit dem neuen Zugang zum Bahnhof.
Die SP-Delegierten stellten sich am Montagabend mit 56 zu 12 Stimmen hinter die Vorlage, wie die Partei mitteilte. Für den neuen Bahnhofzugang brauche es zwingend eine leistungsfähige Anschlusslösung der Stadt. Die Vorlage bringe zudem eine Reduktion des motorisierten Verkehrs mit sich.
Auch bei der FDP fiel die Zustimmung deutlich aus: 35 Mitglieder sagten Ja, 6 Nein, 6 enthielten sich. Der Verkehr im und um den Bahnhof werde deutlich zunehmen, schreibt die Partei zur Begründung. Die Stadt müsse deshalb Verkehrslenkungsmassnahmen ergreifen und eine optimale Anbindung an die neuen Bahnhofszugänge gewährleisten.
Beide Parteien sagen auch Ja zu den drei weiteren städtischen Vorlagen vom 7. März. Dabei geht es um die Überbauung des Meinen-Areals im Mattenhofquartier sowie um den Bau der neuen Festhalle auf dem Bernexpo-Gelände. In letzterem Fall befindet das Volk über einen Investitionsbeitrag der Stadt von 15 Millionen Franken sowie über die Überbauungsordnung.