Stadt Bremgarten sucht weiterhin Unterkünfte für Asylsuchende
Wie die Stadt Bremgarten mitteilt, sucht sie aufgrund der prognostizierten Zunahme weiterhin nach geeignetem Wohnraum für Asylsuchende.

Über die weiterhin sehr hohe Zahl von Asylgesuchen und die Situation von geflüchteten Menschen aus der Ukraine wird regelmässig in den nationalen und regionalen Medien berichtet.
Bund und Kanton rechnen bis Ende 2023 weiterhin mit hohen Zuwachszahlen von Personen aus der Ukraine (Status S).
Dies gilt auch für den regulären Asylbereich (vor allem Afghanistan, Syrien, Türkei).
Die betroffenen Menschen werden nach der Erstaufnahme in Bundesasylzentren in die Kantone und von dort nach Klärung des Aufenthaltsstatus in die Gemeinden zugewiesen.
16 Wohnungen wurden bereits angemietet
Die Gemeinden sind gemäss Sozialhilfe- und Präventionsgesetz verpflichtet, im Verhältnis zur Wohnbevölkerung Personen aus dem Asylbereich (vorläufig aufgenommene Ausländer mit Ausweis F, Schutzbedürftige mit Schutzstatus S) aufzunehmen.
Die Aufnahmepflicht per 1. September 2023 für Bremgarten beträgt 92 Personen. Aktuell werden dieser Aufnahmepflicht 88 Personen angerechnet.
Die Stadt Bremgarten beziehungsweise die Sozialen Dienste haben für die Aufnahme und Unterbringung der aufzunehmenden Menschen (Familien, Frauen und Kinder, alleinstehende Männer und Frauen) aktuell 16 Wohnungen angemietet.
Es wird weiter Raum benötigt
Aufgrund der prognostizierten Zunahme ist die Stadt Bremgarten weiterhin auf der Suche nach geeignetem Wohnraum (Mietwohnungen, leerstehende Wohnhäuser).
Gleichzeitig sucht der Kanton geeignete grössere Parzellen für die Realisierung von temporären oder längerfristigen Unterkünften (Modulbauten).
Einwohner, die über geeigneten Wohnraum oder freie Parzellen für grössere Unterkünfte verfügen, können sich für die Klärung direkt an die Sozialen Dienste wenden.
Hilfe bei der persönlichen Betreuung und Integration
Nebst der Unterbringung stellt auch die persönliche Betreuung und Integration der geflüchteten Menschen eine grosse Herausforderung dar.
Personen, die eine dieser Landessprachen (Ukraine, Afghanistan, Syrien und der Türkei) sprechen und sich vorstellen können, Menschen bei der Ankunft und Integration behilflich zu sein, dürfen gerne die Abteilung Soziale Dienste kontaktieren.