Konstanz bereitet sich auf Kundgebungs-Wochenende vor

In Konstanz D sind am 3. und 4. Oktober 29 politische Versammlungen und Demonstrationen angemeldet. Auslöser war die Ankündigung von Corona-Skeptikern, ihre zentrale Kundgebung von Berlin nach Konstanz zu verlagern.

Coronavirus Demo Konstanz
Anti-Corona-Demonstranten in Düsseldorf. (Symbolbild) - Keystone

Ein Teil der Aktionen sei von Initiativen angemeldet worden, welche die aktuelle Corona-Politik und die damit verbundenen Einschränkungen kritisierten, heisst es in einer gemeinsamen Mitteilung von Stadt und Polizeipräsidium Konstanz vom Donnerstag. Der grösste Teil der Initiativen trete für Themen wie Solidarität, Verantwortung in Zeiten der Corona-Krise und den Kampf gegen Antisemitismus ein.

Insgesamt werden mehrere tausend Teilnehmerinnen und Teilnehmer erwartet. Schwerpunkt bilde das Gebiet Klein Venedig, der Stadtgarten, die Marktstätte, der Münsterplatz sowie Strassen in der Altstadt. Zudem sei eine Menschenkette geplant, die von der Schweizer Grenze über Ludwigshafen bis nach Bayern und zur Grenze nach Österreich führen soll.

Für die Kundgebungen gibt es verschiedene Auflagen: Dazu gehören die Einhaltung des Mindestabstands und die Maskenpflicht bei sich bewegenden Demonstrationen. Reichskriegsflaggen, Kaiserreichsflaggen und Zeichen, «die einen deutlichen Bezug zur Zeit oder zu den Verbrechen des Nationalsozialismus» herstellten sowie eine Verbindung zur aktuellen Corona-Pandemie nahelegten, seien verboten, heisst es in der Mitteilung.

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