Schweizer Seide aus Gersau –Überleben im Topsegment
Schauspieler und Moderator Hanspeter Müller-Drossaart lädt dazu ein, hinter die Kulissen der letzten Schweizer Schappespinnerei zu blicken.

Schauspieler und Moderator Hanspeter Müller-Drossaart lädt am kommenden Meggenhorn-Gespräch, das wegen Corona auf das Saisonende verschoben worden ist, dazu ein, hinter die Kulissen der letzten Schweizer Schappespinnerei zu blicken.
Tradition und Innovation im umkämpften Textilmarkt
In Gersau mischt eine kleine Seidenspinnerei im internationalen Topsegment der Garnproduzenten mit: Die Camenzind + Co. AG ist einzigartig in der Schweiz. Das Familienunternehmen wird in der 5. Generation von Mathias Camenzind und seiner Schwester Nicole Camenzind geführt.
1730 gegründet ist die Schappespinnerei heute noch die einzige im Land. Camenzind beschäftigt 20 Mitarbeitende und produziert kleine Mengen. Massen-Industriekunden sind nicht das Segment, das bedient wird, vielmehr eine Kundschaft, die Exklusives schätzt.
Aktuelle Krise zeigt, dass Qualität wichtig ist
Während des Lockdowns gab es zwar einige Unsicherheiten und das Unternehmen musste Kurzarbeit anmelden. Aber bereits seit Juni läuft die Produktion wieder auf Hochtouren, die Aufträge sind da und genug Rohmaterial ist an Lager.
Mathias Camenzind spürt, dass ein Umdenken bei der Kundschaft stattfindet. Wie wird produziert? Wo kommt der Rohstoff her? Das sind Fragen, die heute bewegen und zwar nicht erst seit der Corona-Krise.
Faszination Seide
Das 19. Meggenhorn-Gespräch gewährt einen aussergewöhnlichen Einblick hinter die Kulissen der letzten Spinnerei unserer Region. Hanspeter Müller-Drossaart unterhält sich mit Mathias Camenzind über die Herausforderung, das Traditionsunternehmen von Gersau aus erfolgreich im fordernden Weltmarkt zu führen und weiterzuentwickeln.
Es wird auch mehr darüber erfahren, über die Faszination von Seide und welche Innovationen es braucht, um mit diesem traditionellen textilen Rohstoff im hart umkämpften Markt bestehen zu können.