Franken

Umsteigeeffekt greift: 1-Franken-Bus übertrifft alle Erwartungen

Nau.ch Lokal
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Bodensee,

Mit einer Verdoppelung des Billettverkaufs und der Zunahme der Fahrgäste auf den Stadtbus- und Postautolinien greift der erhoffte Umsteigeeffekt.

Der Busbahnhof in Kreuzlingen.
Der Busbahnhof in Kreuzlingen. - Nau.ch / Miriam Danielsson

Wie die Stadt Kreuzlingen schreibt, startete mit dem Fahrplanwechsel im Dezember 2023 der dreijährige Pilotversuch «Eine Fahrt – ein Franken» innerhalb der Ostwind-Zone 256.

Ein kontinuierliches Monitoring erlaubt eine weitere Analyse, die alle Erwartungen übertrifft.

Verkaufszahlen im Vergleich zum Vorjahr verdoppelt

Im Vergleich zur ersten Nutzeranalyse zwischen Januar und März 2024 haben sich die Verkaufszahlen der Billette (ohne Abos) im Vergleich zum Vorjahr verdoppelt (2023: 160'000; 2024: 325'000).

Dasselbe gilt für die Abos: Die Zunahme bei den Jahresabos liegt bei 50 Prozent, rund 15 Prozent bei den Monatsabonnements.

«Diese Zahlen zeigen, dass die Bevölkerung das Angebot intensiv nutzt. Der Umsteigeeffekt auf den öffentlichen Verkehr greift, womit die Strassen vom motorisierten Verkehr entlastet werden», betont Stadtrat Ernst Zülle.

Nachhaltiger Umsteigeeffekt

In Zahlen lässt sich der Umsteigeeffekt zwar nicht greifen, weil dafür keine Daten vorliegen. Allerdings lassen die absoluten Verkaufszahlen der Billette auf einen nachhaltigen Umsteigeeffekt schliessen.

Dabei dienen auch die Fahrgastzahlen als objektiven Parameter. Im Stadtbus wurden innerhalb der Zone 256 im Jahr 2024 rund 1,3 Mio. Fahrgäste transportiert, im Jahr zuvor waren es 1,15 Mio.; im Postauto wurden rund 875'000 Passagiere gezählt, im Jahr 2023 waren es deren 715'000.

Verdopplung subventionierter Billett-Verkäufe schlägt aufs Budget

Vor Einführung des Pilotprojekts ging die Stadt von einer Erhöhung der Verkaufszahlen von maximal 20 Prozent aus. Durch die Verdoppelung der subventionierten Billett-Verkäufe stiegen gleichzeitig auch die Ausgaben.

Somit reichen die für das Jahr 2024 budgetierten Subventionen von rund 700'000 Franken nicht aus, was sich in der Rechnung 2024 der Stadt mit einer Differenz von rund 500'000 Franken niederschlägt.

Diese Differenz wird durch die Spezialfinanzierung Parkplatzbewirtschaftung ausgeglichen.

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