SC Kriens: Spitzenspiel-Atmosphäre im Kleinfeld
Der SC Kriens empfängt am Samstag den Tabellenzweiten FC Biel zum lang ersehnten Spitzenspiel im Kleinfeld – beide Teams sind seit fünf Spielen ungeschlagen.

Es ist ein bisschen Zeit ins Pilatus-Land gezogen, seit dem letzten Spitzenkampf im Kleinfeld. Vor zehn Jahren gabs in Kriens das Duell gegen Zug94, der SCK war Tabellenführer, Zug Tabellendritter. Dazu das Duell mit Breitenrain vor ein paar Wochen. Aber Erster gegen Zweiter im Kleinfeld? Es muss Jahrzehnte her sein.
Den letzten wirklichen Spitzenkampf trug der SC Kriens im Centre sportif de Colovray in Nyon aus, das war im April 2018. Erster, Stade Nyonnais, gegen Zweiter, SC Kriens. Kriens siegte 2:1.
Manu Fäh und Nico Siegrist dürften sich daran erinnern – beide standen damals in der Startformation, Pasci Brügger war als zweiter Torhüter mit im Kader.
Das Kleinfeld ist bereit fürs Spitzenspiel
Und nun also morgen Samstag. 17.30 Uhr. Kriens gegen Biel. Kleinfeld. Beide Teams sind in Form, haben aus den letzten fünf Partien zehn Punkte geholt. Es ist angerichtet. Die Kulisse wird entsprechend ausfallen. Das Wetter ist wie gemalt.
«Wir freuen uns auf das Spitzenspiel, auf die vielen Fans im Kleinfeld. Wir haben uns diese Ausgangslage hart erarbeitet, wir haben uns dieses Spitzenspiel im Kleinfeld verdient und wollen morgen da weitermachen, wo wir in den letzten Heimspielen aufgehört haben – mit einer kämpferischen, solidarischen und energiegeladenen Leistung», sagt SCK-Sportchef Marco Wiget.
Bei Gianluca Frontino tönt es ähnlich. «Biel ist individuell sehr stark besetzt, wir müssen da als Team dagegenhalten, wollen bissig sein und mutig agieren.»
Kader fast komplett für den Showdown
Der SCK-Cheftrainer wird morgen auf Timo Harperink verzichten müssen, der Einsatz von Colin Erdin ist fraglich. Sonst sind alle fit und niemand ist gesperrt. Der SC Kriens freut sich aufs erste richtige Spitzenspiel im Kleinfeld in diesem Jahrzehnt, vielleicht in diesem Jahrhundert.