Der FC Aarberg gewinnt gegen den FC Weissenstein

FC Aarberg
FC Aarberg

Lyss-Aarberg,

Wie der FC Aarberg mitteilt, gewinnt die erste Mannschaft im Auswärtsspiel gegen den FC Weissenstein mit 1:0 und wird so zum Wintermeister.

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Fussball. - Pixabay

Was die wenigsten für möglich gehalten hätten, wurde nun Tatsache.

Dank des Sieges gegen einen starken FC Weissenstein und der gleichzeitigen Niederlage von Porrentruy in Lyss, steht der FC Aarberg nach Abschluss der Vorrunde auf dem überraschenden ersten Platz.

Auf dem Kunstrasen in Bern war einmal mehr eine überzeugende Defensivleistung der Schlüssel zum Erfolg.

Es war eine schwierige letzte Trainingswoche. Die durchnässten Plätze waren kaum mehr bespielbar und viele FCA-Spieler liefen nach der langen Vorrunde auf dem Zahnfleisch.

Die Heimmannschaft wollte von Anfang an das Spiel kontrollieren

Und so mussten die Seeländer auf dem ungewohnten Kunstrasen in Bern mit einigen angeschlagenen Akteuren antreten.

Gaetan Habegger und Janis Schwab kehrten in die Startformation zurück und sorgten für die nötige offensive Durchschlagskraft.

Von Anfang an zeigte sich aber, dass der Gastgeber mehr in Ballbesitz war und das Spiel kontrollieren wollte.

Gegen die kompakt agierenden Aarberger fand das Heimteam aber selten eine Lücke. Nach Balleroberungen wollten die Gäste dann schnell umschalten und mit Tempo zum Erfolg kommen.

Schnell schoss Aarberg das Tor

Dies klappte auf dem Sportplatz Weissenstein aber nur selten. Am gefährlichsten wurde es bei Eckbällen und Einwürfen.

Immer wieder wurden Habegger und Heimberg gesucht und gefunden.

In der 17. Minute klappte es bereits, als Habegger einen scharfen Schleiffer-Corner knapp verpasste, Simon Heimberg dahinter aber goldrichtig stand und zum 0:1 einnetzte.

Nur zwei Minuten später gab es nach einem langen Einwurf und der Habegger-Verlängerung grosse Diskussionen, da der Ball an den ausgestreckten Arm eines Verteidigers prallte.

Bis zur Pause blieb das Resultat gleich

Der Pfiff blieb jedoch aus. Da es kurz darauf auf der anderen Seite nach einem Jenni-Foul auch Penalty hätte geben können, konnte man von ausgleichender Ungerechtigkeit sprechen.

Und so entwickelte sich nach gut 20 Minuten ein Spiel, in dem Weissenstein oft den Ball hatte, das Rezept zur Überwindung der Aarberger Defensive jedoch nicht fand.

Immer wieder griff man zu langen Bällen, die bei den kopfballstarken Innenverteidigern Freudiger und Heimberg kaum Sorgenfalten hervorriefen. Und so blieb es bis zur Pause beim 0:1.

In der zweiten Halbzeit wollte Weissenstein ausgleichen

Nach der Pause ging das Spiel im gleichen Stil weiter. Weissenstein suchte nach dem Rezept zum Ausgleich, öffnete dabei hinten immer mehr und ermöglichte den Gästen somit einige Konterangriffe.

Ausserdem verstrickte man sich immer häufiger in Diskussionen mit dem Schiedsrichtertrio. Diese Unruhe kam dem FC Aarberg natürlich entgegen.

Trotz schwindender Kräfte stemmte man sich energisch gegen den Ausgleich und agierte in den Konterangriffen teilweise zu ungestüm.

So bestand mitunter die Gefahr eines Gegenkonters, da der Aarberger Block dermassen weit auseinandergezogen war.

Viele gute Chancen folgten

In der 63. Minute hatten aber zuerst die Gäste die grosse Chance zum Ausbau der Führung. Habegger konnte eine scharfe Schleiffer-Vorlage aber nicht im Tor unterbringen.

In der 69. Minute traf der FC Weissenstein dann gleich zweimal das Aluminium. Zuerst lenkte Känel einen Schuss von halbrechts mit einem Reflex an den Pfosten.

Nach dem anschliessenden weiten Corner traf der freistehende Berner erneut nur die Torumrandung.

Es waren die besten Möglichkeiten des Heimteams, das zwar drückte, aber keine entscheidenden Vorteile erarbeiten konnte.

Eine gelungene Vorrunde für den FC Aarberg

Lorenz Känel musste im Anschluss daran kaum mehr entscheidend eingreifen.

In der 93. Minute präsentierte sich dem eingewechselten Fabian Blaser noch die grosse Möglichkeit zum 0:2, als er den weit vorgerückten Goalie überlobte, das Tor jedoch nicht traf.

Kurz darauf war das Spiel vorbei und Aarberg stand als Sieger fest. Mit diesem Sieg und insgesamt 30 Punkten aus 13 Spielen kann man von einer gelungenen Vorrunde sprechen.

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