St. Moritz unterstützt umfassende Covid-19-Teststrategie Graubündens
Der Gemeindevorstand ruft alle St. Moritzer Betriebe auf, sich am kantonalen Testprogramm zu beteiligen.

Regelmässige Tests sind – neben der Umsetzung von Schutzkonzepten und dem Befolgen der allgemeinen Hygienemassnahmen – im Moment das beste Mittel, um Coronavirus-Ansteckungen entgegenzuwirken, Übertragungsketten zu unterbrechen und letztlich Lockdowns zu verhindern. Deshalb unterstützt der Gemeindevorstand St. Moritz das umfassende Betriebstestprogramm des Kantons Graubünden: Er hat an seiner gestrigen Sitzung entschieden, Kosten von St. Moritzer Betrieben, die im Rahmen des Testprogramms nicht vollständig durch Kanton und Bund getragen werden, zu übernehmen. Die Kostenübernahme gilt ab sofort und bis auf Widerruf.
Mit dieser Massnahme möchte der Gemeindevorstand St. Moritz gerade im Hinblick auf die anstehenden Sportferien, die Sicherheit von Gästen, Mitarbeitern und Einheimischen weiter erhöhen. Die Massnahme ergänzt das Unternehmens-Testprogramm des Kantons Graubünden, das am 29. Januar 2021 gestartet ist. Dabei werden Mitarbeitende systematisch nach einem Risikoprofil getestet.
Bereits haben sich über 280 Unternehmen mit mehr als 17'000 Mitarbeitenden angemeldet. Auch die Gemeinde St. Moritz beteiligt sich mit ihren rund 300 Mitarbeitern an den kantonalen Unternehmenstests.
St. Moritz hat in Sachen Coronavirus-Tests Erfahrung: Zweimal wurde präventiv die ganze Bevölkerung anlässlich eines Flächentests erfolgreich getestet. Im Januar konnten dank regelmässigen Tests Ansteckungen in zwei Hotels früh erkannt und isoliert werden.
Die Hotellerie hat sehr aufwändige Schutzkonzepte entwickelt und setzt diese strikt um. Gemeindepräsident Christian Jott Jenny: «Ich wüsste keinen anderen Ort, der eine höhere Testquote vorweisen kann als St. Moritz. Mit der Übernahme von Testkosten, die nicht vollständig durch Kanton und Bund getragen werden, setzen wir ein weiteres Zeichen in Sachen Coronavirus-Prävention.»