Winterthur: Feuerwehr verzeichnet Rückgang der Einsätze
In Winterthur gingen die Feuerwehr-Einsätze zurück, doch der Zivilschutz war 2024 verstärkt im Einsatz, auch durch die UCI-Rad-WM und Unwettereinsätze.
![Blick auf Neuwiesen im Stadtkreis 1 in Winterthur.](https://c.nau.ch/i/zK3l2/900/blick-auf-neuwiesen-im-stadtkreis-1-in-winterthur.jpg)
Wie die Stadt Winterthur informiert, sind die Einsatzkräfte von Schutz & Intervention Winterthur im Jahr 2024 zu insgesamt 1027 Einsätzen ausgerückt. Das sind knapp 10 Prozent weniger als im Vorjahr, was sich auch in den geleisteten Einsatzstunden der Feuerwehr widerspiegelt.
Demgegenüber stehen mehr Diensttage seitens des Zivilschutzes. Diese haben sich infolge des Einsatzes für die UCI-Rad- und Para Cycling WM nahezu verzehnfacht.
Schutz & Intervention Winterthur ist 2024 insgesamt 1027-mal ausgerückt. Nebst den Einsatzkräften der Berufsfeuerwehr standen diejenigen der Freiwilligen Feuerwehr sowie Schutzdienstleistende der Zivilschutzorganisation Winterthur und Umgebung (ZSO WIUM) im Einsatz. Gemeinsam taten sie dies beispielsweise beim Unwettereinsatz im Embrachertal.
Weniger Einsatzstunden für Feuerwehr
Die Feuerwehr von Schutz & Intervention Winterthur ist 2024 total zu 1027 Einsätzen ausgerückt. Das sind knapp 10 Prozent weniger als im Vorjahr (2023: 1123). Je einen Fünftel der Einsätze haben sogenannte unechte Alarme von zum Beispiel Gefahrenmeldeanlagen sowie technische Hilfeleistungen ausgemacht.
Zu letzteren zählt unter anderem die Unterstützung von Partnerorganisationen. Die Einsätze für die Brandbekämpfung durch die Feuerwehr belaufen sich ebenfalls auf gut 20 Prozent. Die Freiwillige Feuerwehr hat die Berufsfeuerwehr bei 122 Einsätzen unterstützt und 3845 Einsatzstunden von den insgesamt 9555 geleistet. (2023: 10’581).
Zu den besonderen Ereignissen im 2024 zählen der Grossbrand in Elgg, der ABC-Einsatz (Ammoniak-Austritt) in Pfäffikon sowie der Unwettereinsatz im Embrachertal.
Mehr Diensttage beim Zivilschutz
Für den Unwettereinsatz im Embrachertal ist die ZSO WIUM ebenfalls aufgeboten worden. Dieses Aufgebot hat das kantonale Amt für Militär und Zivilschutz (AMZ) im Rahmen der kantonalen Zivilschutzorganisation ausgelöst.
Die Schutzdienstleistenden der ZSO WIUM haben bei diesem Nothilfe-Einsatz im Embrachertal insgesamt 96 Diensttage geleistet. Gegenüber dem Vorjahr hat die Anzahl Ernstfalleinsätze um rund 80 Prozent auf 2 (2023: elf Einsätze) abgenommen.
Demgegenüber steht eine massive Zunahme der geleisteten Diensttage auf 1176 (2023: 333). Diese ist primär auf den Einsatz an der UCI-Rad- und Para-Cycling WM im Kanton Zürich im September zurückzuführen – einen Einsatz zugunsten der Gemeinschaft.