Morena Diaz: Werbung für Cellulite-Creme – sie erntet Kritik!
Selbstliebe-Bloggerin Morena Diaz wirbt auf Instagram für eine Creme gegen Dehnungsstreifen. Dafür erntet sie von ihren Followern ordentlich Kritik.
Das Wichtigste in Kürze
- Morena Diaz steht auf Social Media für Body-Positivity ein.
- Nun wirbt sie in einem Instagram-Post mit einer Creme gegen Dehnungsstreifen.
- Bei ihren Followern stösst dies auf Unverständnis, es hagelt Kritik.
Sie steht für Body-Positivity wie keine Zweite!
Morena Diaz (31) mischt im Netz an vorderster Front mit, wenn es darum geht, den eigenen Körper lieben zu lernen.
Auf Instagram setzt die Aargauer Influencerin ihren eigenen Körper regelmässig in Szene und erhält dafür viel Zuspruch. Doch von ihrem neuesten Instagram-Post scheinen ihre Fans weniger begeistert zu sein!
Morena Diaz wirbt mit Dehnungsstreifen-Creme – und erntet Kritik
In pinkfarbener Unterwäsche wirbt die 31-Jährige für eine Creme, die die Sichtbarkeit von Dehnungsstreifen nach einer Schwangerschaft vermindern soll. Diaz, die im August 2021 Mutter einer Tochter wurde, ist selbst von Cellulite betroffen.
«Es hat sich total schön angefühlt, den Bauch damit einzuölen», schildert sie ihre Pflege. «Damit habe ich die Dehnungsstreifen auch ganz achtsam das erste Mal wirklich wahrgenommen und spüren können.» Dazu teilt sie Vorher/Nachher-Bilder.
Morena Diaz erntet Kritik
Doch ihren Followern erscheint die Anwendung der Creme widersprüchlich zu dem, wofür sich die Selbstliebe-Bloggerin einsetzt. Müsste sie die am Bauch hinterlassenen Schwangerschaftsspuren nicht einfach akzeptieren?
Eine Followerin schreibt etwa: «Man kann Dehnungsstreifen nicht wegcremen und ich finde es auch merkwürdig, dass gerade du dafür Werbung machst.» Der Vorher/Nachher-Effekt sei dank Licht und Winkel der Fotos erschummelt worden.
«Ganz merkwürdige Werbung. Passt überhaupt nicht zu deinem Account», lautet ein weiterer kritischer Kommentar.
Nun setzt die Selbstliebe-Influencerin den kritischen Stimmen ein Ende: «Ich möchte nochmals betonen, dass Dehnungsstreifen wunderschön sind, aber verstehe, dass nicht alle sie mögen. Dafür muss man sich weder schämen noch schlecht fühlen.»
Sie erklärt weiter: «Ich habe mir im Vorfeld sehr viele Gedanken gemacht und die Message bleibt ja gleich: Dehnungsstreifen sind in meinen Augen wunderschön, aber wir nutzen auch Make-up (...), um manchmal Unsicherheiten zu mindern.»
Wenn es helfe und einen besser fühlen lasse, sei es «total okay», findet Morena Diaz.
Morena Diaz' Weg zur Body-Positivity
Seit Jahren hat es sich Morena Diaz zur Aufgabe gemacht, gegen den Schönheitswahn auf Social Media anzukämpfen. Bevor sie als Body-Positivity-Bloggerin aktiv wurde, arbeitete sie als Primarlehrerin an einer Aargauer Schule.
Wie sie 2019 gegenüber Nau.ch verriet, hatte Diaz bereits damals mit Kritik von aussen zu kämpfen: «Die letzten zwei Lehrerjahre haben dazu geführt, dass ich immer wieder ein beklemmendes, in der Brustregion einengendes Gefühl verspüre.»
Damals meinte sie: «Lehrerinnen, besonders junge, müssen mehr und länger um Respekt und Anerkennung kämpfen. Wir müssen uns in der Regel mehr beweisen und rechtfertigen.»