Streit um Prinz Harrys Herzensprojekt: Aufsicht wird aktiv

Keystone-SDA
Keystone-SDA

Grossbritannien,

Die britische Aufsichtsbehörde untersucht die von Prinz Harry gegründete Hilfsorganisation Sentebale.

prinz harry
Die britische Aufsichtsbehörde schaltet sich in den Streit um Prinz Harrys Hilfsorganisation Sentebale ein. (Archivbild) - dpa

Im Streit um die von Prinz Harry gegründete Hilfsorganisation Sentebale hat sich die britische Aufsichtsbehörde eingeschaltet. Bei der Überprüfung gehe es um die Einhaltung rechtlicher Vorgaben durch die Organisation und ihre Stiftungsratsmitglieder.

So hiess es in einer Mitteilung der Charity Commission. Dafür werde nun Beweismaterial gesammelt. Zum derzeitigen Zeitpunkt seien noch keine Feststellungen getroffen worden. Streitschlichtung gehöre nicht zu den Aufgaben der Behörde, hiess es weiter.

Erbitterter Machtkampf um Hilfsorganisation

Prinz Harry (40) und Mitgründer Prinz Seeiso von Lesotho (58) waren kürzlich überraschend als Schirmherren der Organisation zurückgetreten. Dahinter steckt ein erbitterter Machtkampf mit der Vorsitzenden Sophie Chandauka.

Sie hatte schwere Vorwürfe gegen Harry und die ebenfalls zurückgetretenen Mitglieder des Stiftungsrats erhoben und eine Beschwerde eingereicht. Die beiden Prinzen hatten Sentebale 2006 in Andenken an ihre verstorbenen Mütter gegründet.

Harry spricht von «offensichtlichen Lügen»

Harry begrüsste die Überprüfung durch die Aufsichtsbehörde. «Wir gehen fest davon aus, dass sie die Wahrheit ans Licht bringen wird, die uns letztlich kollektiv zum Rücktritt gezwungen hat», hiess es in einer Mitteilung des 40-jährigen Royals laut der Nachrichtenagentur PA.

Er fügte hinzu: «Was sich in der vergangenen Woche ereignet hat, war herzzerreissend mitanzusehen. Insbesondere, wenn solch offensichtliche Lügen jene verletzen, die Jahrzehnte in dieses gemeinsame Ziel investiert haben.»

Angeblich PR-Maschine losgelassen

Chandauka hatte am vergangenen Wochenende dem britischen Nachrichtensender Sky News ein Interview gegeben. Dabei warf sie Harry vor, der Grund für einen Exodus von Spendern zu sein. Hintergrund sei sein Abschied aus dem engeren Kreis der britischen Königsfamilie und aus Grossbritannien vor gut fünf Jahren, sagte die Juristin.

Eine Debatte darüber sei nicht möglich gewesen. Zudem sei der Fokus der Hilfsorganisation auf Aidswaisen überholt, weil die Krankheit kein automatisches Todesurteil mehr sei. Als sie auf Veränderungen drängte, hätten Harry und seine Verbündeten im Stiftungsrat versucht, Chandauka aus ihrem Amt zu drängen.

Mehr zum Thema:

Kommentare

User #6217 (nicht angemeldet)

Es wird spannend, was die Untersuchung der Aufsichtsbehörde zum Vorschein bringen wird. Könnte es vielleicht unangenehm für Harry werden? Wenn er doch selbst die Gründe für seinen Rücktritt kennt (davon sollte man doch ausgehen), warum benennt er diese dann nicht, sondern hofft dass jemand anderes die „Wahrheit“ ans Licht bringt? Die Gründe für den Rücktritt wurden bisher sehr schwammig formuliert, was sind Bitteschön die konkreten Ursachen für das angeblich so zerrüttete Verhältnis zu Dr. Chandauka? Findet man bisher in keinem Artikel, ausser in der Fantasiewelt von 1267. Es ist kein Verbrechen, sich selbst für einen Posten vorzuschlagen oder unter den gegebenen Umständen einen Sponsor zu verlieren. Dass das mit der öffentlichen Wahrnehmung Harrys zusammenhängt klingt mehr als plausibel. Alles, was Sophie vorbringt, passt zu dem üblichen Trara rundherum um die Sussexes, die Art und Weise, wie sie immer wieder versuchen, unangenehme Enthüllungen unter den Tisch zu kehren und einfach das Deckmäntelchen des Schweigens darüber zu legen. Es ist mittlerweile schon peinlich, wie sie immer über (häufig gerechtfertigte) Kritik hinweggehen, vor allem weil es ihnen seinerzeit doch soo wichtig war, die „rassistischen“ Vorgänge im Königshaus an die Öffentlichkeit zu tragen. Stattdessen schreibt Meghan einen mal wieder vollkommen sinnfreien klebrigen Marmeladenbrief an die Marmeladenanhänger.

Marlen-1

Sophie ist eine Anwältin. Sie arbeitete auch schon bei Meta, Stanley Morgan und namhaften anderen Firmen in Führungspositionen. Was bitte sollte ihre Motivation sein in ihrem Alter in welchem sie interessant ist um weiter erfolgreich Karriere zu machen, sich mit Harry anzulegen? Ich denke sie dürfte sich dies reiflich überlegt haben. Sollte sie keine Beweise vorlegen können, verbaut sie sich alles. Eine Anwältin kann das Risk Management aus dem F F. Wer sagt denn, dass sie keine Rückendeckung hat von anderen Sentebale Führungs-Mitgliedern und Mitarbeitenden vor Ort? Sollte Sentebale mit der Charity Commission zusammenarbeiten und alle geforderten Unterlagen „freiwillig“ vorlegen, geht das Ganze relativ schnell. Was auch immer „schnell‘ im Zusammenhang mit Behörden bedeutet. :))

Weiterlesen

prinz harry
367 Interaktionen
Heuchler?
Ernte Garten Anbau
Aus Rohstoffen

MEHR IN PEOPLE

Justin Bieber Hailey
5 Interaktionen
«Manisch»
Frauke Ludowig
3 Interaktionen
Nostalgie
Minecraft
Minecraft-Film
Lady Gaga tour 2025
1 Interaktionen
Lady Gaga Tour 2025

MEHR AUS GROSSBRITANNIEN

russland
19 Interaktionen
Bedrohung
donald trump
1 Interaktionen
Russland-Dossier
First Folio
1 Interaktionen
In Grossbritannien
eta
2 Interaktionen
Bei Reisen nach Grossbritannien