Handelsstreit hat laut Keller-Sutter keine Auswirkung auf Schweiz
Schweiz wird laut Bundespräsidentin nicht unter dem Handelsstreit zwischen den USA und der EU leiden.
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Die Schweiz wird laut Bundespräsidentin Karin Keller-Sutter nicht unter den Folgen des sich abzeichnenden Handelsstreits zwischen den USA und der EU leiden. Sie habe sich während eines G20-Treffens in Kapstadt davon überzeugt, sagte die Finanzministerin am Donnerstag.
Sie sei sehr zuversichtlich, dass sich die Vergeltungsmassnahmen, die die EU gegenüber den USA ergreifen könnten, nicht auf die Schweiz auswirken werden. Das sagte die Bundespräsidentin Keystone-SDA am Rande des G20-Finanzminister- und -Notenbankgouverneur-Treffens in Kapstadt, der Hauptstadt Südafrikas.
Zusicherungen vom polnischen Finanzminister
«Es wird, nach meinen Informationen, keine Auswirkungen auf die Schweiz geben», sagte sie. Der polnische Finanzminister Andrzej Domanski habe ihr versichert, dass allfällige Massnahmen von Brüssel die Schweiz nicht betreffen würden. Polen hat derzeit den EU-Vorsitz inne.
US-Präsident Donald Trump erhöhte derweil den Druck auf die EU und drohte ihr am Donnerstag zum ersten Mal direkt mit Zöllen.